Nebi ardaEins hat Arda Nebi in Erkenschwick sofort gelernt: Am Stimberg-Stadion braucht man ein wenig, um richtig in der Saison anzukommen. Alles halb so wild, weiß auch der Zugang vom SV Lippstadt. Einer von insgesamt acht Spielern, die Trainer Magnus Niemöller in die Mannschaft integrieren muss. Das ist längst gelungen, sagt Nebi, der die Kameradschaft bei der SpVgg. längst als größte Stärke des Oberligisten ausgemacht hat: "Ich wurde hier total gut aufgenommen und habe mich direkt wohl gefühlt."

 

Gleichwohl gibt der pfeilschnelle Offensivmann zu, dass es an der Feinjustierung in der Abteilung Attacke noch ein wenig hapert. Schließlich wollen die Erkenschwicker sich im Angriff auf das Kurz- und Flachpassspiel konzentrieren. Bisweilen läuft das noch nicht zur Zufriedenheit aller, sagt Nebi: "Das braucht noch ein bisschen Zeit. Da müssen Automatismen greifen." Stefan Oerterer und Deniz Batman kennen sich noch aus der letzten Saison, haben Lauf- und Passwege entsprechend aufeinander abgestimmt.

Bis Nebi jedes Detail verinnerlicht hat, wird noch ein bisschen Zeit vergehen, glaubt der ehemalige Lippstädter. Der 24-Jährige räumt ein, "dass wir noch viel Luft nach oben haben." Dass die sportliche Leitung die Geduld hat, liegt schon in der Natur der Erkenschwicker. Auch in der letzten Saison ging es am Stimberg erst nach dem fünften Spieltag richtig rund. "Nach sechs oder sieben Spieltagen können wir eine gute Prognose für die weitere Saison abgeben", sagt Nebi auch deshalb. Sein Vertrauen in die Stärke von Trainer und Mannschaft erlaubt ihm jedoch eine Warnung an die Konkurrenz: "Wir werden noch stärker. Am Ende wird Erkenschwick auch für das stehen, was wir uns vorgenommen haben."

Und auch wenn der Außenstürmer an der Bilanz von vier Punkten aus drei Spielen zu knabbern und insbesondere die Zähler aus dem Spiel gegen Hamm noch im Hinterkopf hat, macht eine Statistik Mut. Der Auftakt in die Serie 2015/16 ist der zweitbeste Saisonstart seit fünf Jahren.

von Dominik Hamers / RevierSport

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