War mit den Unentschiesen nicht ganz unzufrieden: Trainer Magnus Niemöller.Mit einem gerechten 1:1 (0:1) endete das nicht unbedingt hochklassige, aber intensive Spitzenspiel zwischen der DJK TuS Hordel und der Spvgg. Erkenschwick.


Beide Aufstiegsaspiranten bleiben somit auch im zweiten Spiel des Jahres ohne Sieg. Nach der bitteren 1:4-Niederlage gegen Ennepetal am vergangenen Spieltag traten die Gäste hochmotiviert auf und erspielten sich bereits in den Anfangsminuten zwei hochkarätige Chancen, die Stefan Oerterer aber nicht verwerten konnte (4., 7.).


Hordel fand zunächst nicht in die Partie, wurde aber mit zunehmender Spieldauer stärker, ohne dabei gefährlich vor das Tor zu kommen. Auch die Stimberger bissen sich an der starken Defensive der Hausherren die Zähne aus. Dennoch konnten die Gäste vor der Pause den ersten Treffer der Partie erzielen, nachdem Sebastian Westerhoff im Sechzehner quer zu Torjäger Oerterer passte und dieser nur noch einschieben musste: 0-1 (36.).

Die Führung hielt jedoch nicht lange, denn keine 60 Sekunden nach dem Seitenwechsel holte SpVgg.-Kapitän Nils Eisen Gegenspieler Patrick Rudolph im Sechzehner klar von den Beinen. Der Gefoulte selbst verwandelte den anschließenden Elfmeter souverän zum Ausgleich (47.).

Von da an entwickelte sich eine ruppige und von vielen Unterbrechungen geprägte Partie, in der beide Mannschaften den Weg zum Tor suchten, aber ihre Defensive nicht vernachlässigten. Chancen waren daher rar gesät. Die wenigen Möglichkeiten vergaben Patrick Rudolph (59.) und Dawid Ginzeck (79.) auf Hordeler Seite sowie Oerterer (53.) und der eingewechselte Martin Setzke (77.) für die Schwarz-Roten.

Hordel: Felbick – Woischnik, Thormann, Sell, Wilhelm – P. Rudolph – Dragicevic (60. Severich), K. Rudolph, Nehlson – Ginczeck, A. Wagener (57. Krüger).
Erkenschwick: Götz – Sawatzki, Eisen, Basile, Kokot – Westerhoff, Menne, Rosenkranz, Ostdorf (81. Batmann) – Oerterer, Glembotzki (73. Setzke).
Schiedsrichter: Frederik Rasch (Ibbenbüren).
Tore: 0:1 Oerterer (36.), 1:1 P. Rudolph (47. FE.).
Zuschauer: 250.

Stimmen zum Spiel:

„Wir wussten, dass es hier schwer dgfev online casino wird“, konstatierte ein nicht gänzlich unzufriedener SpVgg.-Trainer Magnus Niemöller, der ein am Ende „gerechtes Unentschieden“ gesehen hatte.

Hordels Trainer Frank Wagener war zufrieden mit dem Spiel seiner Elf. „Die Jungs haben sich gut reingebissen und vor allem nach der Halbzeit mehr investiert“, freute sich der Lehrer über den Punkt.

Wageners Gegenüber Magnus Niemöller sah „ein gutes Spiel“ seiner Mannschaft und stellte ebenso fest: „Wir wären kein unverdienter Sieger gewesen.“

Zur Verwunderung der meisten Zuschauer stand Christian Götz für die Spvgg. zwischen den Pfosten. Marcel Müller, etatmäßige Nummer eins, fand sich nur auf der Bank wieder. Das lag aber nicht an seiner unglücklichen Vorstellung in der Vorwoche. „Er hatte die letzten Tage über Grippe und war nicht fit“, versicherte Niemöller.

Hordels Kapitän Kevin Rudolph empfand das Remis als gerecht. „Es gab bis auf den Elfmeter fast keine hundertprozentigen Chancen.“

Erkenschwicks Stefan Oerterer war verwundert: „Ich verstehe nicht, wie Hordel so weit oben stehen kann. Die spielen nur lange Bälle“, erklärte der Toptorschütze der Liga.

Michael Nickel

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