Unser Kapitän Nils Eisen im Gespräch mit RevierSport.Nils Eisen war in Sodingen zum Zuschauen verdammt. Der Kapitän der Spvgg. Erkenschwick laboriert an einer Knöchelverletzung. RevierSport sprach mit dem 25-Jährigen über seine Fortschritte und die Situation vor dem Saisonstart.

Nils Eisen, die MRT-Untersuchung am Freitag soll ergeben haben, dass es Ihre Verletzung nicht ganz so schlimm wie befürchtet ist. Stimmt das?

Ja, der Arzt konnte zumindest einen Bänderriss ausschließen. Allerdings habe ich wohl gleich mehrere Sehnenscheidenentzündungen und viel Flüssigkeit hat sich angesammelt.

Wie lange dauert es noch bis zu Ihrer Rückkehr ins Team?

Das ist schwer zu sagen. Ich habe das Gefühl, dass es jeden Tag ein bisschen besser geht, auch dank der regelmäßigen Lymphdrainagen. Jetzt fahre ich erst einmal eine Woche in den Urlaub und dann kann man vielleicht mehr sagen.

Während Ihre persönliche Vorbereitung durch die Verletztung ein wenig ins Stocken geraten ist, läuft es für die Mannschaft wie geschmiert?

Ja, da gibt es wirklich nichts zu meckern. Die Ergebnisse sprechen da ja auch für sich. Wir haben in diesem Jahr einen extrem ausgeglichenen Kader. Das hat sich auch heute gezeigt, als wir zahlreiche Stammspieler ersetzen mussten.

In knapp zwei Wochen geht die neue Oberliga-Westfalen los. Was trauen Sie ihrer Mannschaft zu?

Die Liga ist erst einmal schwierig einzuschätzen. In den letzten zwei Jahren haben wir zudem immer den Start ein wenig verschlafen, sind spät richtig in Tritt gekommen. Wenn wir das in diesem Jahr vermeiden können und vom Verletzungspech verschont bleiben, ist sicher der vom Trainer angepeilte einstellige Tabellenplatz möglich.

Und wen haben Sie ganz vorne auf der Rechnung?

Ehrlich gesagt habe ich mich mit dem Thema noch nicht ernsthaft auseinander gesetzt. Aber erfahrungsgemäß sind die U23-Teams von Profi-Clubs immer sehr stark. Ich glaube daher, dass gegen Bielefeld II nicht allzu viele Mannschaften gewinnen werden.
Nils Heimann

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