jubel gegen sprockhoevelMit einer sehr guten Leistung hat die SpVgg. Erkenschwick der TSG Sprockhövel durch einen 2:1-Heimsieg die zweite Niederlage der Saison zugefügt. Nach einer Phase des Abtastens, in der man beiden Mannschaften den Respekt gegenüber dem anderen Team anmerkte, brachten Daniel Feldkamp (16.) und Stefan Oerterer (20.) ihr Team mit einem Doppelschlag auf die Siegerstraße.

Sprockhövel gelang es nicht die nötigen spielerischen Mittel zu finden, um den Erkenschwickern gefährlich zu werden. Zudem war der Tabellenführer nach einer gelb-roten Karte gegen Radu Maldea ab der 54. Minute in Unterzahl. Zwar gelang noch der Anschlusstreffer durch Christopher Antwi-Adjej (80.), drehen konnte die TSG das Spiel aber nicht mehr.

 

Erkenschwick-Coach Magnus Niemöller hatte nach der Partie einiges an Lob für seine Akteure parat: „Nach so einem Spiel entwickelt man schon Stolz. Das war ein besonderer Sieg und hat vor allem nach der Niederlage gegen Neuenkirchen eine sehr hohe Bedeutung.“ Trotzdem fand er auch ein Haar in der Suppe: „Wir sind definitiv keine Überzahlmannschaft. Wir haben das Spiel über 75 Minuten kontrolliert und dann ärgert es etwas, wenn es zum Ende nochmal spannend wird. Trotzdem haben wir heute eine sehr gute Verteidigungsleistung gezeigt und sehr gut verschoben“, war Niemöller alles in allem sehr zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft.

Gäste-Coach Andrius Balaika wollte seinem Team nach der zweiten Niederlage der Saison keine großen Vorwürfe machen und verwies auf die Umstände der Partie: „Wir mussten kurzfristig zwei Spieler ersetzen und haben zudem zwei Jungs angeschlagen ins Spiel geschickt. Deswegen kann ich damit leben, wie wir uns verkauft haben. Bei den Gegentoren haben wir es dem Gegner aber zu leicht gemacht“, lautete des Fazit von Balaika. Gleichzeitig schaute der TSG-Trainer aber wieder nach vorne: „ Wir werden uns einmal schütteln und sehen, dass wir die Hinrunde ordentlich zu Ende bringen.“

von Maximilian Villis / RevierSport

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