gottwald oliverMit dem Start von vier Punkten aus den ersten beiden Partien kann Hamms Trainer Oliver Gottwald durchaus zufrieden sein. Nun wartet am Samstag mit der SpVgg Erkenschwick die nächste harte Nuss auf die Rothosen. Coach Oliver Gottwald ist vor dem Topspiel des dritten Spieltags allerdings weder Angst noch Bange: "Wir müssen da hochkonzentriert zu Werke gehen, deshalb freuen wir uns drauf."

 

Vor allem gegen Erkenschwicks Goalgetter Stefan Oerterer ist für die Hammer-Defensive höchste Konzentration angesagt. Gottwald hat Respekt vor dem in den letzten Jahren mit Abstand erfolgreichsten Stürmer der Oberliga Westfalen: "Er ist einfach ein Phänomen. Teilweise siehst du den 90 Minuten lang nicht, aber dann ist er im entscheidenden Moment da. Das macht ihn halt aus."

In den ersten beiden Saisonspielen hat der 27-Jährige bislang zwei Mal getroffen. Ein Umstand, welcher dem Hammer Linienchef durchaus Sorgen bereitet: "Normalerweise fängt das ja bei ihm erst am vierten oder fünften Spieltag an, dass er regelmäßig trifft. Er brauchte immer ein paar Wochen, bis er richtig in Form gekommen ist. Aber dieses Jahr geht es ja jetzt schon los."   

Zumal es kaum einen Oberligisten gibt, der so eingespielt ist, wie die Mannschaft von Trainer Magnus Niemöller. Seit Jahren wird beim Traditionsverein auf Kontinuität im Kader Wert gelegt. Und das zu Recht. Schon beinahe traditionell spielen die "Schwicker" jedes Jahr oben mit. Gottwald weiß warum: "Die Jungs spielen da seit Jahren schon zusammen, da ist jeder Automatismus drin. Wenn die Maschinerie erstmal läuft, ist sie kaum noch zu stoppen."

Allerdings dürfte das auch für die Hammer SpVg gelten. Seit Jahren verfügt sie über einen namhaft starken Kader und wird zu den Favoriten der Liga gezählt. Für Gottwald ist diese Favoritenrolle, in die die Hammer jedes Jahr gesteckt werden, kein Problem: "Das zeugt von einem gewissen Respekt und wir nehmen das gerne an." Ein konkretes Saisonziel gibt Gottwald allerdings noch nicht aus: "Es wird ein interessantes Jahr werden, das ist klar, aber es wäre vermessen, eine Platzierung zum Ende hin rauszugeben."

Spätestens wenn der Dreier gegen Erkenschwick gelingen sollte, dürfte jedoch klar sein, dass es in Hamm nicht wieder auf eine durchwachsene Saison hinausläuft.

von Stefan Loyda / RevierSportStefan Loyda / RevierSport

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