niemoeller25Nach dem 1:3 gegen den FC Gütersloh schmiert die SpVgg Erkenschwick in der Oberliga Westfalen langsam ab. Sechs Niederlagen in 16 Spielen – davon die zweite in Folge - sind zu viel, um aktuell ein ernstes Wort um den zweiten Platz mitzusprechen.

 

„Das ist so“, nickte SpVgg-Coach Magnus Niemöller anschließend bedient. „Wir haben nach drei eklatanten persönlichen Fehlern die Gegentore bekommen. Und uns ist es nur in ganz wenigen Phasen gelungen, ein gutes Spiel abzuliefern. Das war insgesamt zu wenig.“

Das Tor durch Stefan Oerterer nach einem fragwürdigen Handelfmeter zum zwischenzeitlichen 1:2 (68.) reichte für den Tabellenfünften nicht aus, um die cleveren Gäste in Gefahr zu bringen. So dürfte manchem Fan der Vestischen das Freibier, das das Team anschließend im Vereinsheim für die eigenen Anhänger zapfte, eher schal vorgekommen sein. Die Truppe hinkt kurz vor Weihnachten bei einem noch ausstehenden Spiel in Siegen dem eigenen Anspruch hinterher.

Sorgen, die FCG-Trainer Heiko Bonan gerne hätte. Für seine Mannschaft geht es am Donnerstag auf der Jahreshauptversammlung des FC Gütersloh ums nackte Überleben. „Wir haben mit 21 Punkten einen tollen Jahresabschluss im sportlichen Bereich hingelegt. Das hätte vor wenigen Wochen niemand geglaubt. Jetzt hoffen wir alle inständig, dass es einen Weg gibt, Oberliga-Fußball in Gütersloh weiterhin zu ermöglichen. Alles andere wäre eine Katastrophe.“

Das Gefühl zwischen Hoffen und Bangen kennt man auch bei den Stimbergern zu gut. „Wir wünschen uns alle, dass wir den FCG im Rückspiel in Gütersloh wiedersehen“, drückt deshalb auch Niemöller Bonan am Donnerstag kräftig die Daumen.

von Stefan Bunse / RevierSportt

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