Hatte in Ennepetal einen schlechten Tag: Torhüter Marcel Müller.Mit einem deutlichen 4:1 (3:0)-Erfolg konnte der TuS Ennepetal das hart umkämpfte Spitzenspiel zum Jahresauftakt gegen die SpVgg. Erkenschwick für sich entscheiden. Durch diesen Erfolg verkürzte der Gastgeber seinen Rückstand auf die Stimberger auf einen Zähler, während die SpVgg. nun zehn Punkte hinter Ligaprimus Wattenscheid liegt.


Das klare Resultat spiegelt jedoch nicht den Spielverlauf wider. Vielmehr waren Kaltschnäuzigkeit auf der einen, wie Pech auf der anderen Seite die Faktoren, die den Unterschied ausmachten.
Ennepetal besaß in Halbzeit eins drei Chancen, die aber nur unter gütiger Mithilfe von SpVgg.-Schlussmann Marcel Müller zur 3:0-Führung reichten. Bei den ersten beiden Gegentreffern von Dimitrios Ropkas (16.) und Timo Erdmann (33.) stand der Keeper bei Distanzschüssen zu weit vor dem Kasten, beim zweiten Treffer von Erdmann (41.) schien dessen Freistoß nicht unhaltbar. Doch nicht nur hinten lief es ungünstig für die Gäste, vorne wurden sowohl Stefan Oerterers (31.) als auch Philipp Rosenkranz’ (43.) Versuche erst in letzter Not auf der Linie geklärt. Trotz eines alles in allem ausgeglichenen Spiels ging es mit einem deutlichen Ergebnis in die Kabine, aus der die Gäste hoch motiviert zurückkamen.
Erkenschwick gab sich nicht auf und schnürte den TuS in dessen eigener Hälfte ein. Doch casino online zwei Lattentreffer von Oerterer (47.) und Sebastian Westerhoff (65.) sowie eine Chance des eingewechselten
Deniz Batman (58.), der frei vor dem Tor auftauchte, brachten dem Spiel keine Wende zugunsten der Gäste. Mehr als ein Ehrentreffer durch Torjäger Oerterer (74.) sprang somit trotz Feldüberlegenheit nicht mehr heraus. Die cleveren Gastgeber hingegen ließen nichts mehr anbrennen und kamen durch einen ihrer zahlreichen Konter noch zum mehr als schmeichelhaften 4:1 durch Ropkas (90.).

Kurz notiert:

Trotz des klaren Ergebnisses wusste Ennepetals Trainer Helge Martin das Spiel richtig einzuschätzen: „Nach dem 3:0 haben wir uns hinten reindrängen lassen, und nach dem 3:1 konnte das Spiel jederzeit kippen.“ Freuen konnte sich der Coach, der am Saisonende den Verein verlässt, aber insbesondere wegen der bitteren 1:2-Niederlage im Hinspiel. „Wir wollten die Revanche“, sagte Martin.
Sein Gegenüber, Erkenschwicks Magnus Niemöller, war enttäuscht: „Ennepetal macht in der ersten Halbzeit aus drei Chancen drei Tore, und wir treffen zweimal die Latte. Es liegt aber nur an uns, die Tore zu machen.“ Erregt zeigte sich Niemöller insbesondere über Stefan Oerterers Versuch, der kurz vor der Pause auf der Linie geklärt wurde. „Viele, mit denen ich gesprochen habe, sagen, dass der Ball drin war.“

Timo Erdmann brillierte beim Spitzenspiel mit zwei Toren und wusste auch, was den Unterschied ausgemacht hat: „Wir waren kaltschnäuziger“, wusste der Ennepetaler.

Zum Seitenanfang