allali zouhair 2Der SV Lippstadt 08 hat einen 2:1-Sieg bei der Spielvereinigung Erkenschwick gefeiert. Das Spiel der Oberliga Westfalen wurde als Hochsicherheitspiel eingestuft, was ein hohes polizeiliches Aufkommen zur Folge hatte. Vom Papier schien die Begegnung bereits vor dem Anpfiff entschieden. Und so begann die Partie auch. Lippstadt dominierte das Geschehen und hatte deutlich mehr Ballbesitz. Bis auf zwei Möglichkeiten nach Standards strahlte der SVL keine Gefahr aus.

Auf der Gegenseite hatte Spvgg-Stürmer Ivan Benkovic zwei Hundertprozentige vergeben. „Es war nicht Ivans Tag“, resümierte Zouhair Allali.

In der zweiten Hälfte nahm die Begegnung Fahrt auf. Nachdem Lippstadts Keeper Balkenhoff zu kurz klärte, flankte Ibrahim Erdem mustergültig auf Eugene Ofosu-Ayeh, der per Flugkopfball für die Führung sorgte (58.). Lippstadt schüttelte sich kurz und antwortete in Person von Stefan Parensen. Der Mittelfeldspieler setzte sich stark in einem Solo durch und netzte zum Ausgleich ein (68.).

Lippstadt wechselte mit Marcel Rump und Marcel Todte Offensiv-Power ein, die gemeinsam nach einer Erkenschwicker Ecke den Siegtreffer herausspielten. Todte traf in der 80. Spielminute zum 2:1. Fröhlich fand ein Haar in der Suppe, der mit der Art und Weise nicht zufrieden war. „Erkenschwick hat uns alles abverlangt. Das war ein hart erkämpfter Arbeitssieg“, erklärte der SVL-Trainer.

Die Enttäuschung war seinem Gegenüber Allali sichtlich anzusehen: „Die Niederlage ist wirklich bitter. Die Jungs haben im Kollektiv gearbeitet und waren fleißig. Der Einsatz hat gestimmt und das Team hat Charakter bewiesen“. Dennoch steht die neu formierte Erkenschwicker Mannschaft nach der Niederlage nun auf einem Abstiegsplatz. Lippstadt dagegen thront auf der Tabellenspitze. „Wir können gut mit der Rolle des Gejagten leben“, schmunzelte Fröhlich.

von Arthur Makiela / Revierport

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