allali zouhair 2Der Tabellenletzte aus Erkenschwick bekommt es am Wochenende mit dem Dritten aus Hamm zu tun. Erkenschwick geht jedoch zuversichtlich in die Partie. Zuletzt gab es eine laut Erkenschwick-Trainer Zouhair Allali unnötige 1:3- Niederlage gegen Roland Beckum: "Die Niederlage war sehr unglücklich, denn wir waren ganz klar das bessere Team. An den drei Treffern waren wir jeweils mehr oder weniger selbst beteiligt. Auch wenn das für einen Tabellenletzten komisch klingt, der Einsatz, der Wille und die Bereitschaft waren überragend."

Allali stand von Anfang an selber auf dem Platz, er sieht sich jedoch nicht als Spielertrainer: "Ganz eindeutig: ich bin Trainer! Das war eine Ausnahme und wird keine Dauerlösung." Die Begründungen seien sowohl die Personalnot, als auch einige taktische Elemente gewesen. In der Tabelle hat man zwar noch Anschluss an die Konkurrenten im Abstiegskampf, sowohl für die Zweitvertretung von Arminia Bielefeld, den SuS Stadtlohn und den ASC Dortmund steht jedoch noch ein Nachholspiel aus.

                                      

Nun steht mit der Partie gegen den Tabellendritten Hamm eine schwere Aufgabe bevor. Auf dem Papier eine klare Sache, auf dem Feld sol dies wenn es nach Allali geht allerdings anders aussehen und Allali nannte auch warum es so nicht sein wird. "Weil wir uns wehren werden bis zum Ende. Wir werden sie vor die schwerst mögliche Aufgabe stellen." Dafür muss die statistisch schlechteste Defensive der Liga allerdings hinten kompakter stehen: "Das wird die Aufgabe die wir zu bewältigen haben. Wir müssen noch mehr als Team funktionieren, dass ist die letzten Wochen schon besser geworden. Wir werden die Woche nochmal hart dran arbeiten um noch kompakter zu werden." Vor dem Duell kommen jedoch auch einige forsche Töne aus dem Erkenschwicker Lager: "Wir wollen gewinnen. Punkt. Da gibt es gar keinen Zweifel dran."

von Marc Arnold / Reviersport

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