allali zouhair 4Vor der Saison standen die Zeichen beim Oberliga-Absteiger Spvgg. Erkenschwick auf Umbruch. Nun schielt die Mannschaft von Trainer Zouhair Allali auf die oberen Tabellenregionen. Derzeit steht die Spielvereinigung mit 28 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz, der Abstand zum Tabellenersten der Westfalenliga 2 DSC Wanne-Eickel ist mit vier Zählern noch überschaubar. Wird nun beim Ex-Oberligisten schon auf den direkten Wiederaufstieg spekuliert?

 

„Keine Mannschaft würde sich gegen eine Meisterschaft wehren, allerdings war und ist es nicht das von uns benannte Saisonziel“, stellt Allali klar und ergänzt: „Das Entscheidende ist, dass wir in diesem Umbruchjahr keine Vorgaben bekommen haben. Das gibt uns Sicherheit.“ Mit der Hinserie ist man im Großen und Ganzen zufrieden, auch wenn Fehler eingeräumt werden: „Wir haben eine tolle Truppe zusammen. Trotzdem haben wir einige Punkte zu viel liegen gelassen“, ärgert sich der Spvgg-Trainer.

Der Vorsatz für die Rückrunde ist damit klar formuliert: „Auch wenn wir ohne Druck aufspielen, wollen wir mehr Punkte als in der Hinserie holen und schauen, was nach oben für uns machbar ist.“ Als nächsten Liga-Gegner empfangen die Erkenschwicker die DJK TuS Hordel. Die Hinrundenpartie konnten die Allali-Schützlinge mit einem knappen 1:0 (1:0)-Sieg für sich entscheiden. Den umjubelten Siegtreffer schoss Ridvan Avci.

Bevor es nach dem spielfreien Wochenende in der Westfalenliga weitergeht, wartet aber erst einmal noch das Kreispokal-Spiel gegen TuS Haltern auf die Allali-Elf. „Da wird die Mannschaft noch einmal gefordert sein. Gegen den Oberligisten befinden wir uns natürlich nicht in der Favoritenrolle“, hofft Allali trotzdem, dass die Siegesserie der Erkenschwicker weiter geht.

Linda Sonnenberg / RevierSport

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