jubel rueckrunde 2018Seit Ende Februar ist Rene Lewejohann Cheftrainer der Spielvereinigung Erkenschwick. Rund um den Stimberg herrscht eine Art Aufbruchstimmung - dank "Lewe". Der 34-jährige Ex-Profi holte in den ersten vier Spielen sieben Punkte mit den "Schwickern" und der Traditionsklub darf weiter von der Rückkehr in die Oberliga Westfalen träumen. Neun Spieltage vor Schluss liegt Erkenschwick nur vier Punkte hinter dem Führungs-Duo Holzwickede und Wanne-Eickel.

Reviersport hat mit Lewejohann über seine ersten Wochen am Stimberg gesprochen.

 Rene Lewejohann, Sie sind jetzt seit rund sechs Wochen bei der Spielvereiniung Erkenschwick Trainer. Wie fällt ihr erstes Resümee aus?  Ich bin hier von der ersten Sekunde an, super aufgenommen worden. Die Mannschaft, das Betreuter-Team, der Vorstand, alle Verantwortlichen, die Fans, alle ziehen an einem Strang und das gefällt mir sehr. Man spürt einfach, dass Erkenschwick ein Traditionsklub ist. Dieser Verein gehört in die Oberliga.

Werden Sie die Fans mit der Rückkehr in die 5. Liga bereits nach dieser Saison erfreuen können?  Im Fußball kann man leider nichts versprechen. Wir werden alles daran setzen, um bis zum Ende oben dran zu bleiben. Wir sind auf Schlagdistanz zu den beiden Aufstiegsplätzen und wollen nach 30 Spieltagen einen der ersten beiden Ränge belegen.

Was wird am Ende den Ausschlag geben, wer aufsteigt und wer es nicht schaffen wird?  Holzwickede, Wanne-Eickel, Wiemelhausen, YEG Hassel und uns sehe ich auf ähnlichem Niveau. Letztendlich entscheidet am Ende die mannschaftliche Geschlossenheit. Jeder muss seine persönlichen Eitelkeiten beiseite legen und nur an die Mannschaft, an den Verein, an das große Ganze denken. Dann wird man auch belohnt. Ich sehe meine Mannschaft da auf einem guten Weg. Am Sonntag wollen wir in Wiemelhausen den Anfang machen. Dafür müssen wir an die Leistungen gegen Olpe und Neheim anknüpfen.

Wie sehen die Planungen für die kommende Saison aus?  Da sind wir auf einem guten Weg und haben auch schon mit vielversprechenden Spielern gesprochen. Wir werden eine schlagkräftige Mannschaft aufstellen. Das heißt jedoch nicht, dass wir für diese Jungs viel Geld in die Hand nehmen werden. Nein! Das können und wollen wir nicht. Wir wollen Spieler holen, die Bock auf den Traditionsklub Spielvereinigung Erkenschwick haben. Wir haben ein tolles Stadion und eine gute Fanbase. Das haben viele Oberligisten nicht zu bieten. Wer jung, hungrig und willig ist, ist bei uns herzlich willkommen. Der Großteil der Jungs, die wir jetzt haben, wird bleiben. Wir haben jetzt schon ein tolles Team. Neben der Kaderplanung arbeiten wir aktuell an einer Saisoneröffnung für die ganze Schwicker-Familie und attraktiven Testspielen. Da versuche ich meine Kontakte zu spielen und den einen oder anderen guten Klub ins Stimberg-Stadion zu locken.

von Krystian Wozniak / Reviersport

Zum Seitenanfang