lewejohann rene 7Die Spielvereinigung Erkenschwick konnte ihren Aufwärtstrend auch gegen den FC Lennestadt bestätigen. Die „Schwicker“ kamen zu einem letztlich ungefährdeten 4:0-Heimerfolg. Trainer Rene Lewejohann zeigte sich von der Leistung seines Teams begeistert. „Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Dass mit Lennestadt ein tiefstehender Gegner kommen würde, war uns klar. Deshalb haben wir Spielsituationen im Training einstudiert.“

 

 

Ungefährdeter Sieg

Für den tatsächlichen Spielverlauf wählte er dann keinen geringeren Vergleichsgegenstand als den Branchenprimus. „Das hatte was von Bayern gegen Stuttgart am Wochenende. Lennestadt stand zum Teil mit zehn Mann in der eigenen Hälfte, aber wir haben es richtig gut gemacht, sind stark angelaufen und haben schnell gepresst.“

Für die Tore sorgten dann aber nicht Leon Goretzka, Robert Lewandowski und Thomas Müller, sondern Jan Binias, David Sawatzki, Ahemt Inal und Skandar Soltane. Trotz des am Ende eindeutigen 4:0-Sieges „ohne die allzugroße Gegenwehr“ hatte Lewejohann eine Kleinigkeit auszusetzen. „Wir haben unsere Chancen nicht konsequent genutzt. Wir standen vier Mal alleine vorm Torwart und haben den Ball nicht reingemacht. Das Spiel muss 8:0 oder 9:0 ausgehen.“

Den guten Lauf beibehalten

Nun wartet die DJK TuS Hordel auf Lewejohanns Erkenschwicker. Hordel verlor am vergangenen Spieltag mit 0:2 gegen den BV Westfalia Wickede, steht aktuell mit drei Punkten da. Dennoch erwartet Erkenschwicks Trainer einen stärkeren Gegner. „Das wird eine ganz andere Hausnummer. Die spielen zu Hause, und werden dementsprechend aggressiv auftreten. Das wird nicht so leicht wie gegen Lennestadt, aber wir werden uns auch hier wieder einen Matchplan überlegen und versuchen, das Beste herauszuholen.“

Dabei mahnte der Trainer allerdings mit Nachdruck zur Bodenständigkeit. „Gemessen an der Personalsituation, sprich den Urlaubern und Verletzten, haben wir einen sehr starken Start hingelegt. Mit Iserlohn und Hassel haben wir direkt zum Auftakt gegen zwei absolute Kaliber gewonnen. Auch gegen Meinerzhagen sahen wir gut aus. Wir haben starke Spiele gemacht, das müssen wir weiter beibehalten.“

Die Vorzeichen dafür stehen gut, da sich nun auch die Personallage entspannt hat. Lewejohann kann auf fast alle Spieler zurückgreifen. Lediglich Kevin Hegel, der sich im Pokalspiel gegen den FC Marl das Knie verdreht hat, fällt für die Partie gegen Hordel aus.

Autor: Tizian Canizales / Reviersport

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