lewejohann rene 5Am Sonntag empfängt Spitzenreiter SG Finnentrop-Bamenohl die Spvgg Erkenschwick zum absoluten Top-Spiel des Tages in der Westfalenliga 2. Um den Anschluss an die oberen Plätze nicht zu verlieren, wollen die Erkenschwicker punkten – auch wenn das keine einfache Aufgabe wird. „Finnentrop hat einen brutalen Lauf und steht zu Recht da, wo sie jetzt stehen“, ist sich Spvgg-Trainer Rene Lewejohann sicher. Wenn man sich die bisherige Saisonbilanz des Tabellenführers anschaut, dann weiß man sofort, was der Coach meint: In neun Spielen hat die Mannschaft insgesamt acht Siege eingefahren.

Lediglich gegen den Tabellendritten RSV Meinerzhagen mussten sich die Finnentroper geschlagen geben. „Wir erwarten einen heißen Tanz. Jeder hat Bock gegen uns zu spielen. Die Zuschauer hoffen natürlich auch, dass wir den Finnentroper wehtun werden“, ist Lewejohann überzeugt.

Überzeugt ist er auch von der Leistung seiner Mannschaft im vergangenem Spiel beim 2:0-Sieg gegen den SC Neheim: „Mit der Partie bin ich sehr zufrieden. Es war ungewohnt auch mal Druck zu haben nach dem unnötigen Unentschieden gegen Wickede. Wir haben das gut gemacht und auch die Systemumstellung hat super geklappt“, lobt der Trainer sein Team.

Aktuell belegt die Spvgg Erkenschwick mit einer Bilanz von fünf Siegen, drei Unentschieden und nur einer Niederlage den fünften Tabellenplatz. „Wir haben die Ambitionen, oben mitzuspielen. Bis jetzt gibt es eigentlich nichts zu nörgeln, wir haben diese Saison erst einmal verloren. Außerdem haben wir das viertbeste Torverhältnis der Liga“, freut sich Lewejohann.

Grund zur Sorge bereitet dem Trainer zurzeit Bernad Gllogjani, der aufgrund einer Sprunggelenksverletzung am Sonntag ausfällt. Der Mittelfeldspieler, der 2017 von ETB Schwarz-Weiss Essen zur Spvgg kam, stand bis zu seiner Verletzung jedes mal in der Startelf der Erkenschwicker. „Das ist sehr schade. Bernad ist ein absoluter Leistungsträger in unserem Team und ist sehr wichtig für uns. Er ackert hart auf dem Platz und wird auch sehr oft gefoult“, erzählt der Spvgg-Coach.

Autorin: Charmaine Fischer / Reviersport

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