lewejohann rene 5Eine Woche nach der 1:5-Schlappe beim FC Finnentrop hat sich die von Ex-Profi René Lewejohann trainierte Elf der SpVgg Erkenschwick mit einem 0:0-Remis vom Kellerkind TSV Marl-Hüls getrennt. Gegen den Tabellenvorletzten ging es für die Elf vom Stimberg trotz eines guten Auftrittes in der zweiten Halbzeit nicht über eine Punkteteilung hinaus. Im Stile eines besonders müden Herbstkicks starteten beide Teams eher gemächlich in die Begegnung.

 

 

 Vor der Pause erhöhte Marl-Hüls den Druck und brachte die Erkenschwicker Fans trotz der Kälte durch gute Chancen von Murat Yildirim (25.) und Luca Robert (29.) einige Male ordentlich ins Schwitzen.

Die Hausherren hingegen fanden im ersten Durchgang kaum einen Weg in die Partie. Trainer Lewejohann betrachtete diesen Umstand auch als Nachklang der herben Pleite aus der Vorwoche: „Man hat aufgrund der Klatsche, die wir in Finnentrop bekommen haben bemerkt, dass die Mannschaft verunsichert war. Das war eine Kopfsache – in der ersten Halbzeit haben wir verkrampft gewirkt“, so der SpVgg-Trainer.

Systemwechsel zur Halbzeit

Für die zweite Hälfte stellte der 34-Jährige sein System um –und das mit Erfolg: Erkenschwick fand immer besser ins Geschehen, dominierte die Partie fortan mit vielen Ballbesitzphasen. Nur vor dem Tor fehlte den Gastgebern die letzte Konsequenz. „In der zweiten Halbzeit haben wir eine Systemumstellung vorgenommen. Dann fehlt auch ein bisschen das Matchglück. Wir haben uns Torchancen erarbeitet, aber waren nicht zwingend genug“, erklärte Lewejohann.

Dass das Unentschieden schlussendlich dennoch gerecht war, räumte der Erkenschwicker Cheftrainer aber dennoch ein – und schloss sich damit auch der Meinung von TSV-Trainer Werner Kasper an: „Ich finde, das 0:0 ist das gerechte Ergebnis.“

Autor: Anika Haus / Reviersport

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