heipertz juergenDie Concordia hat eine Serie gestartet, aus den vergangenen fünf Partien 13 Zähler geholt und sich so auf Platz neun vorgearbeitet. Selbst Schwergewicht Finnentrop/Bamenohl konnte sie nicht stoppen. Am Sonntag in Erkenschwick (14.30 Uhr) wollen die Wiemelhauser die nächsten drei Punkte nachlegen, bleiben vorab aber ganz auf dem Boden. „Klar wollen wir gewinnen, aber wir sind der Außenseiter, das sind Bonuspunkte für uns“, sagt Trainer Jürgen Heipertz.

Das Team hatte sich vorgenommen, in der Hinrunde mindestens 20 Zähler zu sammeln. Die stehen seit vergangenem Sonntag auf dem Konto. „Wir sind zufrieden mit der Punkteausbeute und wollen unsere Wünsche nicht zu hoch schrauben. Es erwarten uns jetzt schwierige Gegner, wir wollen möglichst viel Zählbares dabei herausholen“, meint Heipertz, dessen Mannschaft in den kommenden Wochen noch auf Wanne-Eickel und Tabellenführer Sinsen trifft.

Erkenschwick hat einen starken Kader

Erkenschwick hat bislang auch 20 Zähler gesammelt, zuletzt aber viermal in Folge nicht gewonnen. Das Team von Trainer Rene Lewejohann war mit hohen Erwartungen in die Saison gestartet und wollte eigentlich oben mitspielen. „Sie haben einen starken Kader“, zollt Heipertz Respekt: „Aber wir müssen uns nicht verstecken. Wir trauen uns wieder mehr zu.“

Das Rezept zum Erfolg sieht der Trainer in den genesenen, erfahrenen Stammkräften und der richtigen Einstellung: „Sie geben dem Team Sicherheit, und wir müssen nicht jede Woche die Mannschaft verändern. Wir müssen wieder giftig und gallig auftreten.“

Autor: Felix Kannengießer / Reviersport

Zum Seitenanfang