inal ahmed 9Die SpVgg Erkenschwick ist nach der 1:3-Plete gegen den TuS Tengern aus dem Verbandspokal ausgeschieden. Trainer Ahmet Inal hat seine Lehren daraus gezogen.

„Wir haben uns eigentlich gut vorbereitet und den Jungs vor der Partie alles Wichtige mit auf den Weg gegeben. Das Glück war an diesem Tag aber einfach nicht auf unserer Seite“, analysiert Erkenschwicks Trainer Ahmet Inal die 1:3-Niederlage gegen Tengern im Verbandspokal. „Wir machen das Spiel, fangen uns drei Konter-Tore binnen zehn Minuten und plötzlich steht es 0:3. Da waren wir erstmal geschockt.“

In der 44. Minute kam die SpVgg durch ein Eigentor von Tengerns Waldemar Jurez zum Anschluss. „Danach hatten wir fünf hundertprozentige Torchancen. Aber der gegnerische Torwart Alexander Fischer hat wirklich einen sehr guten Tag erwischt und alles entschärft“, erklärt der 37-Jährige, der nach dem Pokal-Aus „ein bisschen länger“ brauchte, um wieder runter zu kommen.

Am Donnerstag wartet Röllinghausen

Mittlerweile hat der Coach aber seine Lehren daraus gezogen: „Wir müssen definitiv an unserer Chancenverwertung arbeiten, die Abläufe verbessern und versuchen, uns noch mehr Torchancen herauszuspielen. Das 1:3 war kein Ergebnis fehlender Qualität.“

Am kommenden Donnerstagabend steht derweil das nächste Pokalspiel für Erkenschwick an. Ab 18:30 Uhr trifft der Westfalenligist auf Schwarz-Weiß Röllinghausen (Kreisliga A). „Klar, haben Pokalspiele ihre eigenen Gesetze. Aber es ist eine machbare Aufgabe. Wir wollen definitiv eine Runde weiterkommen und werden die Aufgabe beim A-Ligisten professionell angehen“, betont Inal.

Inal freut sich auf Konarski und Drepper

Nur drei Tage nach dem Duell in Röllinghausen ist die SpVgg am Sonntag (15 Uhr) erstmals in der Liga gefordert, wenn man den SV Sodingen empfängt. „Es ist natürlich immer schwer, Gegner vor dem Ligastart einzuschätzen. Aber ich kenne die Mannschaft“, sagt der Trainer, der sich vor allem auf zwei Gesichter besonders freut: „Mit Dennis Konarski und Sascha Drepper kehren zwei ehemalige Erkenschwicker Spieler zurück, mit denen wir noch immer gut sind. Von daher ist Freude vor dem Auftakt besonders groß.“

von Tim Rother / Reviersport

Zum Seitenanfang