inal ahmed 9Das Spiel zwischen dem Vorjahresfünften Spvgg Erkenschwick und dem Aufsteiger SV Sodingen endete vor 178 Zuschauern mit 1:1 (0:0). „Endlich geht es wieder los“, sagte SV Sodingen-Trainer Timo Erkenberg vor dem Spiel. Für den Aufsteiger ging es am ersten Spieltag direkt gegen einen Gegner, den eine ganz besondere Atmosphäre auszeichnet. Im Stimbergstadion Oer-Erkenschwick konnte der Gast der Spvgg Erkenschwick dennoch ein 1:1-Unentschieden abtrotzen.

 

Von Nervosität im Vorfeld des ersten Verbandsligaspiels nach 12 Jahren konnte Erkenberg nichts berichten: „Wir sind Aufsteiger. Wir hatten hier nichts zu verlieren, die Vorfreude hat überwogen. In so einem Stadion mit diesen Zuschauern zu spielen, ist einfach toll“. Dass er und seine Mannschaft dem scheinbaren Favoriten noch einen Punkt abringen konnten, damit hätte er im Vorfeld nicht gerechnet. „Hätte man uns im Voraus gesagt, dass wir hier Unentschieden spielen, hätte ich das blind unterschrieben“, erklärte er nach dem Spiel.

Obwohl die Sodinger über 70 Minuten die überlegene Mannschaft waren, war die Punkteteilung am Ende gerechtfertigt. Da waren sich die beiden Trainer einig. Erkenschwick-Trainer Ahmet Inal bewertete das Spiel, trotz einiger Schwächephasen seiner Mannschaft, positiv: „Es sind keine verlorenen zwei Punkte, obwohl ich gerne mehr lachende Gesichter gesehen hätte. Wir haben in der zweiten Halbzeit deutlich besser gespielt und haben so erst spät den nötigen Druck aufgebaut. Dann hatten wir viel bessere Abläufe. Es ist ein gerechtes Unentschieden.“

von Stefan Stobbe / Reviersport

Zum Seitenanfang