MSV DuisburgAm Dienstagabend bestritt der MSV Duisburg ein Testspiel gegen den Westfalenligisten SpVgg Erkenschwick. Die Zebras gewannen am Ende mit 10:1 (3:0).   

Eigentlich hatte der MSV einen anderen Testgegner auserkoren. Aufgrund von Verletzungsproblemen hat der Westfalenoberligist Westfalia Herne die Begegnung gegen den MSV Duisburg am Dienstag aber kurzfristig absagen müssen. Dafür sprang die SpVgg Erkenschwick ein.

Und den Erkenschwickern wurde an der Westender Straße in Duisburg schnell klar, was es heißt, wenn drei Klassen zwischen zwei Mannschaften liegen. Nach 15 Minuten das 1:0 für den MSV. Sinan Karweina traf für die Zebras. Nach 18 Minuten bereits das 2:0 für das klassenhöhere Team. Tim Albutat traf aus 17 Metern. Migel-Max Schmeling war nach 32 Minuten zum 3:0 erfolgreich. Mit dem Resultat ging es in die Pause.

Nach dem Wechsel dauerte es zwölf Minuten bis zum 4:0 - Sommerzugang Leroy-Jacques Mickels erzielte den Treffer. Drei Minuten später erhöhte Schmeling auf 5:0, wieder zwei Minuten später war es Ahmet Engin, der das 6:0 erzielte. Petar Sliskovic durfte sich das 7:0 auf die Fahne schreiben. Anschließend machte Schmeling mit dem 8:0 seinen Dreierpack perfekt. Dann war es wieder Sliskovic, der das 9:0 markierte.

Doch auch der Sechstligist durfte einmal jubeln. Leon Stöhr erzielte den Ehrentreffer für den Sechstligisten. Zum Abschluss war es nochmal Sliskovic, der mit seinem dritten Treffer den 10:1-Endstand erzielte.

In der Liga geht es für den MSV erst am 13. September weiter. Dann muss die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht beim 1. FC Magdeburg antreten. Zuvor steht das Erstrundenmatch im RevierSport-Niederrrheinpokal an. Am Samstag (15 Uhr) geht es im Oberhausener Stadion Niederrhein gegen den Bezirksligisten SC 1920 Oberhausen. Dessen Trainer Thorsten Möllmann hat wenig Angst vor dem Drittligisten, wie er hier verriet.

Während der MSV im Pokal ran muss, wird Erkenschwick in der Westfalenliga II gefordert. Am Sonntag (15 Uhr) ist der SC Neheim in Erkenschwick zu Gast.

von  Christian Brausch / Reviersport

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