inal ahmed 14Die Spielvereinigung Erkenschwick bestritt am Dienstag ein kurzfristig angesetztes Testspiel beim MSV Duisburg. Der Westfalenligist hatte beim 1:10 keine Schnitte gegen den Drittliga-Vertreter. Im Umfeld der Erkenschwicker haben nicht alle Fans verstanden, warum man dieses Testspiel gemacht und sich so deklassieren lassen hat.

 

 

 

Ahmet Inal, Trainer des Sechstligisten, erklärt gegenüber RevierSport: "Duisburgs Nachwuchschef Uwe Schubert rief mich am Montag an und fragte, ob die Möglichkeit für ein Testspiel am Dienstag besteht. Ich habe kurz mit dem Vorstand telefoniert und mir die Erlaubnis abgeholt. Ich wollte meinen Jungs so ein Spiel ermöglichen. Jeder kann gegen eine Profimannschaft sehen, warum die Profis Profis sind und unsere Jungs in der Westfalenliga spielen. In so einem Spiel kann man sehr viel lernen. Ich hoffe, dass jeder für sich etwas aus dieser Partie mitnehmen wird."

Inal ergänzt: "Die Duisburger waren ausgeruht, weil sie am Wochenende nicht gespielt haben. Trotzdem ist ein 1:10 etwas zu hoch. Ich werde aber nicht mehr auf dieses Testspiel eingehen. Unser Blick geht wieder Richtung dem Wochenende und der Partie gegen den SC Neheim."

Die "Schwicker" liegen nach vier Spielen und fünf Punkten auf Platz neun der Westfalenliga. Für Inal hat die Platzierung aktuell noch keine Bedeutung. Viel wichtiger ist dem Trainer die Spielanlage seiner Mannschaft. Und mit dieser zeigt er sich durchaus zufrieden. "Ich habe uns in keinem Spiel schlechter gesehen. Wir haben im Schnitt bestimmt bis zu sechs Großchancen pro Spiel gehabt. Da fehlt uns noch die Kaltschnäuzigkeit. Wenn wir unsere Dinger besser verwerten, dann bin ich mir sicher, dass wir schnell unsere Punkte sammeln werden und dorthin kommen, wo wir hin wollen", betont Inal.

Der 37-jährige Ex-Profi visiert mit seinen Schützlingen einen Platz im oberen Tabellendrittel an. Vom Aufstieg möchte Inal nicht sprechen. "Wir wollen uns oben festbeißen und dann werden wir schauen, wohin die Reise geht. Doch wir müssen da Schritt für Schritt vorwärts kommen", sagt Inal. Der erste Schritt sollte mit einem Sieg gegen Neheim gemacht werden.

von Krystian Wozniak / Reviersport

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