sawatzki28Nach dem Führungschaos hat Urgestein David Sawatzki die Spvgg Erkenschwick wieder stabilisiert. Der Neu-Trainer sieht eine Aufholjagd auf die Tabellenspitze der Westfalenliga II als nahezu unmöglich an.

David Sawatzki über…

… die Hinrunde in der Westfalenliga:

 

 

Ich schaue mit gemischten Gefühlen auf die Hinrunde zurück. Wir haben uns viel mehr vorgenommen als Rang neun. Uns hat vor allem die Konstanz gefehlt. Uns stehen richtig gute Einzelspieler zur Verfügung. Diese haben ihr Potenzial aber teilweise nicht abgerufen. Mit dem Verlauf der letzten zwei Monate können wir hingegen zufrieden sein. Die Mannschaft zeigt sich lernwillig und fokussiert. Sie entwickelt sich gut. Das war nach dem Trainerwechsel nicht selbstverständlich. Wenn ein Spieler aus den eigenen Reihen plötzlich Trainer ist, dann ist das schwierig. 

… personelle Veränderungen in der Winterpause:

Aktuell besteht unser Kader nur aus 20 Akteuren. Dazu kommen drei Torhüter und zwei Langzeitverletzte. Wir befinden uns mit einigen Spielern in Gesprächen, weil wir uns in der Breite weiter aufstellen müssen.

… die Ziele für 2020:

Der Blick richtet sich nach unten. Die Liga ist sehr eng beieinander. Da kann alles sehr schnell gehen. Wir möchten mit dem Abstieg so schnell wie möglich nicht mehr zu tun haben. Darum habe ich auch keinen Tabellenplatz im Blick. Danach liegt der Fokus auf der nächsten Saison. Derzeit ist es für uns utopisch, oben anzugreifen.

… die Vorbereitung:

Wir starten am 6. Januar in die Vorbereitung. Nach der Pause werden wir viel im taktischen Bereich arbeiten. Da hatten wir nach dem Trainerwechsel nicht die Zeit zu. Wir müssen uns mehr Ballbesitz herausspielen sowie Torchancen kreieren und nutzen. Außerdem lasse ich ein anderes System mit mehr Gegenpressing spielen. Das müssen die Jungs weiter verinnerlichen.

… die Ziele für die Halle:

Wir nehmen an keiner Stadtmeisterschaft teil. Das macht unsere Zweitvertretung. Dafür sind wir beim Mitternachtscup in Herten dabei und spielen ein Turnier in Waltrop. Dabei geht es für uns überwiegend nur um Spaß.

von Julian Preuß / Reviersport

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