farke danielLippstadt gegen Erkenschwick? Da war doch was. Mal intensiv im Gedächtnis kramen, (ganz) alte Erinnerungen wecken. Stimmt ja, gegen die SpVg kassierte der SV seine letzte Niederlage in der Oberliga Westfalen. Das war am 30. November 2014. Seitdem sind die Schwarz-Roten 17 Begegnungen lang ungeschlagen. Völlig klar, dass diese imponierende Serie nun am Stimberg unbedingt ausgebaut werden soll.

 

Der SV Lippstadt will Revanche für die Hinspiel-Niederlage, als zu allem Überfluss auch noch der Brasilianer Danilo und Benjamin Pahlke vom Platz flogen. Allerdings wird dies ziemlich schwierig, denn die Spielvereinigung ist als einzige der 18 Mannschaften in der Oberliga Westfalen im eigenen Stadion noch unbesiegt. Von 15 Begegnungen gewann Erkenschwick acht, sieben endeten unentschieden.

„Es ist eine Art Endspiel um Platz fünf. Ein Punkt wäre super, mit einem Sieg hätten wir den Rang praktisch sicher“, sagte Daniel Farke im Vorfeld der Partie, „dann werden wir weitersehen, wenn die anderen Vereine noch auf Schlagdistanz sein sollten.“ Platz drei oder vier in der Endarbrechnung, noch existiert dieses Ziel zumindest in den Hinterköpfen der SVer.

Der Lippstädter Trainer geht davon aus, dass die Gastgeber voll auf Angriff setzen. Schließlich haben sie mit Stefan Oerterer (25 Treffer) den Top-Torjäger der Oberliga Westfalen in ihren Reihen. „Erkenschwick besitzt viele Zutaten, um eine Top-Mannschaft in der Oberliga zu sein“, weiß Farke, „aber wenn man keine Lizenz für die Regionalliga beantragt, obwohl man auf einem Aufstiegsplatz steht, dann nimmt das schon ein paar Prozent von der Leistungsstärke.“

Das wollen die Schwarz-Roten natürlich ausnutzen, bei denen sich Björn Traufetter mit seinem sieben Toren im Kreispokal (16:0 gegen Mellrich) nachdrücklich für einen Einsatz in der Startelf empfohlen hat. „Das ist gut fürs Selbstvertrauen. Björn Traufetter, aber auch Sven Krause, sind beide in einer super Verfassung“, hat sich der SV-Coach noch nicht entschieden, wer im Stimbergstadion aufläuft.

Darüber hinaus sind bei den Lippstädtern bis auf Edmund Riemer alle Mann an Bord. Der Innenverteidiger soll möglichst nächste Woche beim TuS Ennepetal wieder zum Kader gehören. - lüt

SV Lippstadt: Höttecke, Westergerling, Brinkmann - John, Kickermann, Lübbers, Kolodzig, Zimmermann, Köhler, Schneider, Hinne-Schneider, Parensen, Danilo, Nebi, Wessels, Ramsey, Jevric, Schröder, Traufetter, Krause

Quelle: Der Patriot

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