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atalan ismailViel mehr muss Rolands Trainer Ismail Atalan vor dem Heimspiel am Sonntag, 24. August (15 Uhr),  gegen  Erkenschwick kaum sagen. Die Erinnerung an die Klatsche vor eigenem Publikum am 23. März gegen die Stimberg-Kicker sollte genügend Motivation sein, es besser zu machen. Das 0:5 war eine von nur zwei Heimniederlagen des SC Roland, der sich ansonsten in der Spielzeit 2013/2014 auf eigenem Platz nur Meister Arminia Bielefeld II beugen musste. „Das ist schon Qualität“, sagt Ismail Atalan beim Gedanken an die Erkenschwicker.

Die Gäste haben zwar ihren überragenden Mittelfeldlenker und vormaligen U-17-Nationalspieler Sebastian Westerhoff an den TSV Marl-Hüls verloren, aber besitzen beispielsweise mit Vorjahres-Liga-Torschützenkönig Stefan Oerterer weiterhin ein echtes Schwergewicht. Dazu kommen viele schnelle, technisch versierte Aktive, die jedem Gegner mit einem brandgefährlichen Umschaltspiel das Fußballer-Leben zur Hölle machen können.

„Ich muss im Abschlusstraining viel reden“, sagte Ismail Atalan, der natürlich mehr ansprechen wird als nur das 0:5 von vor fünf Monaten. Der SC-Trainer hat mit vielen Kollegen über Erkenschwick gefachsimpelt. „Meine Spieler erwarten von mir einen Plan. Wir wollen uns mit einem Sieg für das Training unter der Woche belohnen.“

 Vermutlich wird sich Roland zunächst auf die Defensive konzentrieren. „Wenn man gegen diesen Gegner in Rückstand gerät, wird es ganz schwer“, betont Atalan. „Wir haben aber auch genügend gute Fußballer und müssen uns nicht verstecken.“

Einige dieser guten Fußballer werden aber leider ausfallen. Da wäre zum einen der jüngst so auffällige Linksverteidiger Diyar Kaplan, der mit einem Kapselriss drei bis vier Wochen außer Gefecht gesetzt ist. Seine Position könnten Sven Höveler oder Pjer Radojcic übernehmen. Auch Samet Davulcu kann nur zuschauen.

Quelle: Die Glocke