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Von einer Vorbereitung kann bei den Oberliga-Verein aus dem Münsterland nur bedingt die Rede sein. Dennoch: Der enge Terminplan kennt kein Erbarmen, am Sonntag spielt der 1. FC Gievenbeck seine Nachholpartie bei der SpVgg Erkenschwick um Oberliga-Punkte. Und die ist von enormem Wert im Hinblick auf den Klassenerhalt.

 

Heubrock muss in Erkenschwick wohl passen

Ob die beiden Gievenbecker Zugänge, Nils Steinkamp und Dominik Kemler, beim Gastspiel in Erkenschwick auflaufen werden, ließ Trainer Maik Weßels noch offen. Sicher ist hingegen, dass Kevin Kleine (Meniskus-Verletzung) noch vier bis sechs Wochen pausieren muss. Neu-Kapitän Nils Heubrock plagen Leistenbeschwerden, er wird laut Weßels zu 99 Prozent ausfallen. Außenverteidiger Kleine war in der Hinserie eine der Konstanten beim FCG, sein Ausfall wird die drittbeste Defensive der Liga (16 Gegentore) nach den Abgängen von Jonas Dirksen und Niklas Bonnekessel also weiter dezimieren. „Aber im Jammern sind wir nicht gut“, sagt Weßels und streicht heraus, dass grundsätzlich große Vorfreude herrscht auf das Match beim Traditionsverein.

Dass die Erkenschwicker am Sonntag wahrscheinlich vier verletzte Stammkräfte (Tim Kilian, Kevin Kokot, Thorben Menne, Timo Ostdorf) beklagen, sieht Weßels nicht als großen Vorteil für sein Team: „Wir treffen auf eine Topmannschaft, die auch in der zweiten Reihe Qualität hat. Allerdings ist es vielleicht besser, jetzt gegen sie zu spielen, als wenn sie richtig ins Rollen gekommen sind.“ Ins Rollen kam der FCG in der Testphase noch nicht so recht. Einem 3:2 gegen die U19 des SC Preußen folgten ein 0:4 gegen Preußen II sowie ein 0:1 gegen den TuS Hordel (beide Westfalenliga). Weßels: „Das waren wichtige Erfahrungswerte, auch wenn es eher negative waren.“ Am Sonntag soll dennoch ein positiver Start ins neue Pflichtspieljahr gelingen.

Von Sascha Keirat

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