hammer spvgSeit fünf Spielen hat die Hammer SpVg in der Fußball-Oberliga nicht mehr gewonnen, doch der Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang, den derzeit Westfalia Herne belegt, beträgt noch immer komfortable sieben Punkte.

Zudem bilden mit dem SV Schermbeck und TuS Dornberg zwei weitere Mannschaften ein beruhigendes Puffer zum ersten Schleudersitz der Liga. Dennoch: Allzu sicher sein darf sich das Team von Trainer Sven Heinze seiner Sache nicht.

Ein paar Punkte mehr auf dem Habenkonto wären schon sehr hilfreich, um die letzten sechs Begegnungen der Saison einigermaßen entspannt über die Bühne zu bringen. Findet auch der Trainer: „Dass das nicht zu überragender Stimmung und strotzendem Selbstvertrauen beiträgt, ist klar“, sagt Heinze. „Wir wissen aber, dass wir noch fünf, sechs Punkte brauchen. Und am Montag werden wir versuchen, die ersten drei zu holen.“

Dann wird die Partie bei der SpVgg Erkenschwick angepfiffen (15 Uhr/Stimbergstadion). Und ob es gerade beim Tabellenvierten in Erkenschwick etwas für die Hammer zu holen gibt, ist zumindest fraglich. Mut macht dem HSV-Coach aber die Tatsache, dass sein Team zuletzt beim Gastspiel in Ahlen nur als unglücklicher 1:2-Verlierer vom Platz gegangen ist. Das engagierte Auftreten der Mannschaft und die Vielzahl an herausgespielten Möglichkeiten stimmen Heinze aber optimistisch, dass sich die HSV auch in Erkenschwick ordentlich verkaufen wird. „Wir haben zuletzt nur wenig Kapital aus dem Aufwand geschlagen, den wir betrieben haben“, sagt Heinze. „Und auf der anderen Seite haben wir den Gegnern die Tore mehr oder weniger serviert.“

Das darf gerade gegen Erkenschwick nicht passieren. Denn die Hausherren haben mit Stefan Oerterer (18 Saisontore) und Sebastian Westerhoff (12) zwei echte Knipser in ihren Reihen und stehen in der Defensive zudem sehr stabil. „Da müssen wir eng dran sein und die beiden möglichst erst gar nicht in Ballbesitz kommen lassen.“ Gut möglich auch, dass Heinze seine taktische Formation wieder ändern und vom 4:4:2 zurück auf ein 4:2:3:1-System wechseln wird. „Wir gehen ja in jedem Spiel auf die Stärken des Gegners ein“, sagt Heinze, der die Diskussionen um seine eigene Zukunft bei der HSV nicht kommentieren mag. „Ruhig war es noch nie“, sagt Heinze. „Die Gespräche gab es ja schon vor geraumer Zeit. Aber darauf möchte ich jetzt gar nicht eingehen. Für mich geht es primär darum, mich auf das Sportliche zu konzentrieren und die Punkte für den Klassenerhalt zu holen.“ güna

Quelle: Westfälischer Anzeiger

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