hammer spvgMit dem Rückenwind von zwei Siegen gehen die Oberliga-Fußballer der Hammer SpVg am Sonntag ins nächste Heimspiel. Sie treffen in der Evora Arena (15 Uhr) allerdings auf einen Gegner, um dessen Selbstbewusstsein es ebenfalls nicht schlecht bestellt ist. Die SpVgg. Erkenschwick feierte zuletzt drei Erfolge in Serie.

 

Wer ermessen will, wie gefährlich die Erkenschwicker sein können, sollte nicht auf ihre jüngste Siegesserie mit Erfolgen über Zweckel (3:0), Rheine (3:2) und Schlusslicht Heven (1:0) achten, sondern auf die Auswärtsspiele bei den Spitzenteams: Sowohl gegen Rödinghausen (2:2), als auch gegen die U?23 von Arminia Bielefeld (0:0) feierte das Team von Trainer Magnus Niemöller Punktgewinne. Es hat bislang überhaupt erst einmal auf des Gegners Platz verloren. Das war am ersten Spieltag in Sprockhövel (1:2).

Die Elf, mit der die Hammer SpVg in diese schwierige Partie geht, ist dieselbe wie gegen Beckum (3:1) und Heven (5:1). Darauf legte sich Trainer Goran Barjaktarevic frühzeitig fest. „Wer läuft, der spielt. So lange diese Mannschaft funktioniert, werde ich sie nicht verändern“, sagt der 44-Jährige und fordert von seinem Team „Fußball pur“: „Wir müssen Gas geben, wir müssen alles raushauen, was wir auf Lager haben. Ich will maximales Engagement sehen. Das will jeder im Stadion. Ein dritter Sieg in Folge wäre sehr wichtig für die Moral und die Stimmung in der Mannschaft. Das gibt Selbstbewusstsein, das aus der eigenen Stärke kommt. Mit einem Erfolg würden wir einen Riesenschritt nach vorn machen“, sagt Barjaktarevic. Das gilt auch für die Tabelle, die Hamm aktuell auf Platz zehn führt.

Doch so weit ist es noch nicht. Erkenschwick hat in seinen neun Spielen erst acht Gegentore kassiert; bereits fünf Mal hielt das rotierende Torhüter-Paar Marcel Müller und Christoph Ditterle sein Tor sauber. „Das wird ein ganz anderes Spiel“, prophezeite Hamms Jochen Höfler bereits kurz nach dem Erfolg in Heven. Die Partie am Sonntag wird auch das Duell zweier Torjäger sein: Höfler gegen Stefan Oerterer. Beide haben bislang sieben Mal getroffen. „Erkenschwick hat eine gute Offensive. Wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht auf dem falschen Fuß erwischen lassen“, sagt Barjaktarevic.

Emre Demir ist ebenso wieder im Teamtraining wie Thanh-Tan Tran. Während Demir nach überstandener Sehnenreizung wieder auf der Bank sitzen könnte, muss sich Tran noch gedulden. „Der Junge ist erst im Aufbau, aber was man jetzt schon sehen kann: Er hat eine gute Einstellung“, lobt Barjaktarevic. Sebastian Krug und Michael Baum fehlen weiterhin. Ebenso wie die Langzeitverletzten Carsten Sichler und Michael Kaminski. - sst

Quelle: WA-Hamm

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