antwerpen marcoFast schon lästig, dass man sich noch anstrengen muss. Scheinbar haben einige Spieler keine Lust mehr, wie der Trainer RW Ahlens etwas bitter feststellt. Andererseits will man sich ja schon auf die kommenden Aufgaben vorbereiten. Aber hilft ja nichts: Platz sieben muss für die Westfalenpokal-Qualifikation noch gehalten werden.  „Vier Punkte aus den letzten zwei Spielen“, fordert deshalb Marco Antwerpen und weiß aber selbst, dass das nicht leicht wird. Einerseits heißt der Gastgeber am Sonntag SpVgg Erkenschwick, die sich im vollen Saft noch mit Rödinghausen um Platz zwei käbbelt.

Anderseits reisen die Ahlener mit einer Verlegenheitstruppe zum Stimberg, die definitiv die besten Zeiten hinter sich hat.

Denn: „Es sind einige Spieler dabei, für die RW Ahlen nicht mehr wichtig ist“, hat Antwerpen erkannt. Und muss sich dennoch fügen, weil kein anderer mehr da ist. Jetzt hat auch Rechtsaußen Arda Nebi einen Weggang zum Regionalliga-Absteiger SV Lippstadt angekündigt, was wohl weder der Sportliche Leiter Joachim Krug noch Antwerpen bedauern. „Ist zu ersetzen“, kommentiert der Trainer lapidar und arbeitet in der neuen Saison lieber mit Aktiven, die vor allem defensiv Akzente setzen. Dafür haben Torwart Hinkerohe, Richter und Vassiliou bereits unterschriftsreife Verträge vorliegen.

In Erkenschwick könnten immerhin Bollmann, Venker und Hop zurückkehren, dennoch merkt Krug ironisch an: „Hoch werden wir da wohl nicht gewinnen ...“ Sicher nicht, personell und in Sachen Ehrgeiz ist RW Ahlen klarer Außenseiter. Also setzt der Trainer die Daumenschrauben an: „Wenn’s sein muss, lass’ ich bis 30. Juni noch trainieren“, droht er, weil es mehr Druckmittel nicht mehr gibt. Pokal oder Ehre reichen nicht mehr hin.

Quelle: Die Glocke

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