antwerpen marcoEs ist immer noch genug übrig, um noch eine Schippe Kohlen nachzuwerfen. „Ich brenne, genau wie mein Team“, wird es Marco Antwerpen schon ordentlich warm ums Herz. Saisonpremiere auf dem Erkenschwicker Stimberg –  die Kicker von RW Ahlen kommen locker auf Betriebstemperatur. Vielleicht auch, weil der Trainer einmal mehr so viel Selbstvertrauen und Hitze vermittelt, dass man meint, nichts könne schiefgehen.

Dass die SpVgg Erkenschwick, obwohl hier und da als Mitfavorit gehandelt, selbst zuhause eher defensiv arbeitet und auf Konter setzt, macht den Ahlenern keine Sorgen. Und wenn es umgedreht läuft, schon mal gar nicht.

 „Die können uns gerne auch was anderes anbieten“, reibt sich Antwerpen die Hände. „Wir können auch hohes Tempo gehen und dann werden wir unsere Tore machen.“ Also egal, was Kollege Magnus Niemöller auffährt, Antwerpen glaubt, die Antwort zu haben. Aber er fordert Geduld. „Der ballführende Spieler trägt hohe Verantwortung“, warnt er davor, in der Vorwärtsbewegung ja nicht zu leichtsinnig zu werden.

 Denn wenn die Retourkutsche läuft, könnte sie das einzige rotweiße Sorgenkind in einige Verlegenheit bringen – die Defensive. Immerhin hat Erkenschwick auch ohne seinen „Umschaltspieler“ Sebastian Westerhoff (zu Marl-Hüls), den Bezirksligisten DJK Datteln in der Generalprobe im Kreispokal mit 6:1 ausgeknockt.

Quelle: Die Glocke

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