roland_beckumEs ist die Topbegegnung des vierten Spieltages der Fußball-Oberliga. Der Tabellenfünfte SC Roland empfängt am Sonntag (15 Uhr), 9. September,  Tabellenführer SpVgg Erkenschwick. Den Trainer der Gastgeber, Ismail Atalan, lässt das allerdings ziemlich kalt. 

 
„Mich interessiert das ganze Drumherum nicht, wir bereiten uns vor wie immer“, sagte der Verantwortliche im Vorfeld der Partie.  Im Nachsatz fügt er dann aber doch hinzu, dass mit den Kickern vom Stimberg „ein ganz harter Brocken“ zu Gast sein wird.

 „Erkenschwick hat vorne unheimlich viel Qualität, beispielsweise Stefan Oerterer, der in der abgelaufenen Westfalenliga-Saison 32 Tore erzielt hat.“ Dazu gesellt sich der ehemalige U-17-Nationalspieler Sebastian Westerhoff, der jüngst auch gegen RW Ahlen getroffen hatte. Mit Aaron Vasiliou und dem vor sechs Tagen zweimal erfolgreichen Alexander Glembotzki melden weitere Akteure Anspruch auf einen Platz in der Startelf von Trainer Magnus Niemöller an.

 „Aktuell stehen wir vor einem kleinen Luxusproblem“, sagt Niemöller angesichts seines kompletten und exquisiten Kaders, der die Wahl der Anfangsformation nicht leicht macht.

Ganz anders sieht es beim SC Roland aus. Daniel Burger fällt weiterhin aus, Lars Remmerts Einsatz steht nach einer Zahn-Op auf der Kippe. Tom Jenke hat einen Schlag aufs Knie bekommen und wird definitiv fehlen.

Gesucht wird also vordringlich ein zweiter Sechser mit Offensivqualitäten. „Vielleicht kann Lars ja doch noch spielen. Falls nicht, werde ich kurzfristig entscheiden. Es gibt mehrere Kandidaten für diese Position“, betont Atalan.

 Ungeachtet dessen wird die Heimelf sich nicht verstecken und versuchen, den Liga-Primus zu beschäftigen. „Das ist meine Philosophie. Meine Mannschaften waren immer offensiv ausgerichtet“, erklärt der SCR-Verantwortliche. Die Zuschauer wird es freuen, weil sie vermutlich eine unterhaltsame und stürmische Begegnung erleben werden.

Quelle: die Glocke

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