antwerpen marcoHoffentlich widerspricht sich das nicht. Einerseits kündigt Marco Antwerpen an, in sich ruhend wie ein Buddha, man gehe gelassen in das wichtigste Spiel der Rückrunde. Andererseits lässt der Stürmer in ihm ja doch keine Ruhe: „Da wird nicht erst warm gespielt. Sofort‚ Feuer frei‘“. Start in Halbzeit zwo, und das als Spitzenreiter am Sonntag (15 Uhr) gleich zuhause gegen den Fünften SpVgg Erkenschwick – es gäbe Gründe genug, kaltschweißig zu werden.

Aber der Trainer beschwört den entspannten Alltag: „Ruhe ist Trumpf und ganz cool bleiben. Ich lebe das schließlich vor, in meiner Karriere gab es schon so viel Druck.“

 

Auch die Gäste, so glaubt er, spürten den Stress, wenn sie gleich in Ahlen starten müssten. Könnte was dran sein, denn Kollege Magnus Niemöller hat nach dem 5:0 gegen SF Stuckenbusch auf einen weiteren Test verzichtet und spendierte zudem einen freien Tag. Man beschwört eben auch in Erkenschwick bewusst die Normalität in spektakulären Zeiten. Antwerpen hat seine Jungs stattdessen akribisch auf Erkenschwick vorbereitet.

Spielaufbau, Pressing und Abwehr der Gästekonter, die aus der kompakten Defensive heraus umso gefährlicher sind – so das taktische Wochenprogramm. Dabei wird er seine Startelf erst am Sonntag um die tragenden Säulen Backszat und Heermann herumbauen. Ohne Dahlhoff (Adduktoren) und Langesberg (Fuß-OP) bleiben noch genügend Alternativen übrig – bis hin zu den beinahe gleichstarken Torhütern. Kampe oder Stauder? „Ich hab mich mit Torwart-Trainer Klaus Kühn besprochen, eine Tendenz ist da.“ Mehr wird nicht verraten, nur keine Unruhe in den Kader bringen. Können ja nicht alle Buddha sein.

Quelle: Die Glocke

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