ball im wasserEs gibt einige Gründe, aus denen die Kicker des SuS Stadtlohn ihr letztes Spiel 2014 gegen die SpVgg Erkenschwick unbedingt austragen möchten: Zum einen wollen sie die Pleite der Vorwoche in Neuenkirchen vergessen machen, zum anderen mit mehr als 30 Punkten in den Winter gehen und damit ihre starke Hinserie krönen. Ob am Losbergpark gespielt werden kann, entscheidet sich erst am Samstagvormittag.

„Wir würden am liebsten im Stadion auf Naturrasen spielen“, sagt der Sportliche Leiter, Markus Plate. Am Vormittag muss auch ein Vertreter der Stadt Stadtlohn beurteilen, ob der Rasen bespielbar ist oder nicht.

 

Der neugebaute Kunstrasenplatz am SuS-Gelände wäre theoretisch eine Option, er verfügt über die vorgeschriebenen Maße. „Wir haben aber die Sorge, dass das Drumherum nicht ausreicht für ein Oberligaspiel“, so Plate. Denn der Gast aus Erkenschwick verfügt über viele Anhänger. „Wenn 400 oder 500 Zuschauer kommen, kriegen wir Probleme, allein schon weil es am Kunstrasenplatz keine Kassenhäuschen gibt“, nennt Plate ein Hindernis.

Am Freitag gaben sich SuS-Verantwortlichen aber optimistisch, dass die Hinrunde ordnungsgemäß abgeschlossen werden kann. „Die Spieler und ich sind hochmotiviert, wir wollen uns unserem Publikum noch einmal präsentieren“, so Trainer Daniel Sekic. Seine Mannschaft möchte eine unerwartet starke Hinserie krönen. Die Niederlage in Neuenkirchen am vergangenen Sonntag habe das Team gewurmt. „Wenn man aber ein, zwei Nächte drüber schläft, verpackt man das schon“, so Sekic.

Beste Abwehr der Liga

Durch das 1:2 ist der SuS von Platz fünf auf sechs abgerutscht und ausgerechnet vom morgigen Gegner Erkenschwick überholt worden. Die formstarke SpVgg hat keines ihrer letzten zwölf Oberligaspiele verloren und dürfte den Stadtlohnern eine Topleistung abverlangen. Der Gegner stellt mit erst zehn Gegentoren die stärkste Defensive der Liga und hat mit Stefan Oerterer den amtierenden Torschützenkönig der Liga in seinen Reihen. In der aktuellen Spielzeit traf Oerterer bereits 14 Mal. „Er ist ein super Stürmer, den ein einzelner Spieler nicht ausschalten kann. Das müssen wir übers Kollektiv schaffen“, so Sekic.

Das ausgegebene Ziel, mit 30 Zählern oder mehr in die Pause zu gehen, steht für Sekic hinten an. „Nach der Leistung letzte Woche ist mir in erster Linie das Auftreten der Mannschaft wichtig.“ Diese wird ohne den beruflich verhinderten Daniel Ebbing auskommen müssen. Fraglich ist der Einsatz der angeschlagenen Lars Ivanusic und Marcel Terhaar.

Quelle: Münsterland Zeitung

Ahaus - Münsterland Zeitung - Lesen Sie mehr auf: http://www.muensterlandzeitung.de/lokalsport/ahaus/48683-Ahaus~/SuS-Stadtlohn-Die-starke-Hinserie-kroenen;art979,2566927#plx130228672

Zum Seitenanfang