froelich stefanErst mal kompakt stehen und dann sehen, was passiert: Mit einer gewissen Lässigkeit nach acht Punkten aus vier Spielen reist der SV Lippstadt zum Auswärts-Match nach Erkenschwick. Bei der SpVg wollen die Schwarz-Roten ihre imponierende Serie fortsetzen. Da war doch was? Genau, die Spielvereinigung Erkenschwick war die letzte Mannschaft, die den SV Lippstadt in einer Meisterschafts-Begegnung der Oberliga Westfalen bezwingen konnte. Das war am 30. November 2014 (2:0 am Waldschlößchen). Seitdem blieben die Schwarz-Roten 24-mal ohne Niederlage.

 

Oberliga Westfalen

SpVg Erkenschwick - SV Lippstadt (Sonntag, 15 Uhr, Stimbergstadion)

Eine Statistik, die Stefan Fröhlich herzlich wenig interessiert. Für den Trainer des SV Lippstadt zählt einzig und allein die Partie am Sonntag. Die wird schwer genug. Aber mit dem Selbstvertrauen der letzten Wochen wollen Kickermann und Co. auch am Stimberg erfolgreich sein.

„Ich gehe davon aus, dass Erkenschwick als Gastgeber die aktivere Mannschaft sein wird“, so Fröhlich, „wir werden kompakt stehen und schauen, was uns der Gegner anbietet. Wichtig ist unser Umschaltverhalten.“

Personell kann der Coach nahezu aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Steffen Hinne-Schneider (Rückenprobleme) sind alle Mann an Bord. Allerdings müssen sich die Youngster Marvin Joswig und Halil Elitok für Sonntag hinten anstellen, denn beide befanden sich auf Klassenfahrt und konnten nicht voll trainieren.

Ob Last-Minute-Neuzugang Josip Majic zur Startformation gehört, darüber kann man nur spekulieren. „Mit seiner Dynamik und seinem Tempo ist er sicher ein Kandidat“, scheint Stefan Fröhlich zumindest über ihn nachzudenken. Auf jeden Fall wird die Mannschaft ein deutlich anderes Gesicht haben als beim 2:0-Erfolg in Horn im Kreispokal (Fröhlich: „Ich fand, die Jungs haben das richtig gut gemacht“).

Die SpVg Erkenschwick ist mit fünf Zählern eher schlecht aus den Startlöchern gekommen. Zuletzt spielte das Team von Trainer Magnus Niemöller zweimal 0:0. Und das, obwohl es mit Stefan Oerterer einen 30-Tore-Mann in seinen Reihen hat. - lüt

Quelle: Der Patriot

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