steinmann andyDie Vorfreude ist beiden Seiten deutlich anzumerken. Wenn am Sonntag um 15 Uhr der SV Rödinghausen im altehrwürdigen Stimberg-Stadion bei der SpVgg. Erkenschwick antritt, stehen sich die beiden ersten Anwärter auf den zweiten Aufstiegsplatz in der Fußball-Oberliga hinter dem weit enteilten Spitzenreiter Arminia Bielefeld II im direkten Duell gegenüber. "Erkenschwick, ja, das ist ein Brocken. Aber wir sind gut vorbereitet", sagt Rödinghausens Co-Trainer Andy Steinmann.

Er hat dabei nicht nur Respekt vor dem starken Sturmduo Stefan Oerterer und Sebastian Westerhoff, die zusammen in dieser Saison bereits 31 Treffer erzielten. "Es gibt dort einige richtig gute Jungs. Maurice Kühn und Tim Kilian kenne ich zum Beispiel noch aus meiner Zeit bei Schalke. Das wird ganz sicher ein richtig schweres Spiel."
Steinmann misst der wichtigen Partie noch keinen vorentscheidenden Charakter bei. "Wir könnten uns etwas Luft verschaffen, aber mehr auch nicht. Deshalb kann in solch einem Spiel durchaus auch ein Remis reichen. Wichtig ist vor allem, nicht mit leeren Händen zurückfahren zu müssen." Dass bei seinem Team der Druck angesichts eines zwei Punkte betragenden Rückstandes auf den SVR größer ist als beim Gast, sieht auch Erkenschwicks Trainer Magnus Niemöller nicht. "Rödinghausen fährt leicht vorneweg, wir sind im Windschatten. Sicherlich könnte der SVR mit einem Sieg etwas wegziehen, aber wir würden immer noch in Sichtweite bleiben."

In Bestbesetzung können beide Mannschaften am Sonntag nicht auflaufen. Auf Rödinghausener Seite fehlen weiterhin die verletzten Jan Schönwälder, Lars Schröder, Bünyamin Atasayar und Patrick Reinsch. Zudem ist Florian Rüter noch für eine Partie gesperrt. Bei Erkenschwick fehlt Deniz Batman, der in Ennepetal die rote Karte sah.
Quelle: Neue Westfälische  

Foto: Eva-Lotte Heine       

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