roland beckumVor dem Auswärtsspiel bei der Spielvereinigung Erkenschwick (Sonntag, 15 Uhr) muss Fußball-Oberligist SC Roland eine Hiobsbotschaft verkraften: Stammtorhüter Philipp Sandhowe wird für den Rest der Hinrunde ausfallen, da er sich an der Adduktorenmuskulatur verletzt hat. Wer am Sonntag im Erkenschwicker Stimbergstadion zwischen den Pfosten steht, konnte Trainer Ismail Atalan noch nicht sagen.

Er kann zwischen dem jungen Tobias Rebert, der gegen Heven eingewechselt wurde, und dem erfahrenen Sebastian Wessels, der zugleich Torwarttrainer des SCR ist, entscheiden. Atalan sagte: „Beide sind im Training und fit, es wird spielen, wer mehr Sicherheit ausstrahlt. Die Verletzung ist natürlich sehr bitter.“

Außerdem wird neben den gewohnten Ausfällen Miguel Dotor-Ledo aus privaten Gründen fehlen. „Das sind natürlich zwei dicke Brocken“, schnaubte Atalan, der wohl nicht von Anfang an auf Neuzugang Niklas Wittmann zurückgreifen wird: „Er ist ein guter Junge, braucht aber noch Zeit und hat drei richtig gute Innenverteidiger vor sich.“

   

Angesichts der guten Form des SCR sind viele Wechsel auch nicht nötig. In den vergangenen Spielen siegte der SCR nur gegen den Zweiten Rödinghausen nicht, dabei gab es neun eigene Tore und nur vier Gegentore. „Wir sind momentan gut dabei und sehr gut zufrieden, wir sind auf einem guten Weg, müssen uns aber noch weiter verbessern“, mahnte Atalan auch in einer Phase des Erfolges zusätzliche Fortschritte an.

Konzentrierte Arbeit wird gegen die Stimberg-Kicker vonnöten sein. „Sie haben eine sehr gute Qualität, sind vorne überragend besetzt“, warnte Atalan vor dem Gegner, der momentan zwei Ränge hinter dem SCR in der Tabelle auf Rang sieben steht. „Die Tabelle liest sich gut, aber ist sehr, sehr verzerrt“, will Rolands Trainer den Moment nicht zu hoch hängen und gibt seine Wünsche für Sonntag preis: „Wir wollen ambitioniert und selbstbewusst spielen. Wir müssen uns den Allerwertesten aufreißen und die Fehler des anderen ausbügeln“, gab er eine markige Devise für den Sonntag aus.

Quelle: Die Glocke

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