Balaika Andrius 14 15Gewinnt die TSG Sprockhövel am Sonntag (15 Uhr) gegen die SpVgg. Erkenschwick, und verliert der SV Lippstadt zeitgleich bei der Hammer SpVgg., dann ist der Traum von der Regionalliga Realität. Aber wie sagt eine Fußballweisheit: Grau is alle Theorie – entscheidend is’ auf’m Platz. Trotz der sieben Punkte Vorsprung auf Lippstadt geht es für die TSG erstmal nur darum, gegen Erkenschwick zu gewinnen. Vor allem nach der Niederlage beim SuS Stadtlohn vor Wochenfrist tut die TSG gut daran, die drei Punkte gegen die SpVgg. Erkenschwick am heimischen Baumhof zu halten, um nicht noch einmal Spannung im Aufstiegsrennen aufkommen zu lassen.

Auch deshalb beschäftigt sich Trainer Andrius Balaika nicht damit, was die Konkurrenz macht. „Wir verschwenden keinen Gedanken daran, wie die anderen spielen“, sagte der Übungsleiter vor dem Duell mit der zweitbesten Rückrundenmannschaft. Erkenschwick spielt überzeugend ist Dritter in der Oberliga, kann aber nicht mehr ins Aufstiegsrennen eingreifen. Der Verein hat keine Lizenz für die Regionalliga beantragt.

Das die gute Platzierung der Erkenschwicker nicht von Ungefähr kommt, musste Sprockhövel bereits im Hinspiel erfahren. Damals unterlag die Balaika-Elf mit 1:2. Dazu kommt, dass die Erkenschwicker von den letzten fünf Spielen in Sprockhövel nur eins nicht gewinnen konnten. „Wir sind gewarnt. Das ist eine Mannschaft, die auf allen Positionen ihre Qualitäten hat. Entsprechend erwarte ich ein umkämpftes Spiel“, so der Trainer der TSG. Er ist sich sicher, dass seine Jungs alles daransetzen werden, das Heimspiel erfolgreich zu gestalten.

Tabellenführung eingebüßt

Nicht mit dabei sein wird Leroy Kwadwo, der in Stadtlohn die Rote Karte gesehen hatte und für drei Ligaspiele gesperrt wurde. Ansonsten kann Andrius Balaika aus dem Vollen schöpfen. In der Vorbereitung auf das vielleicht schon entscheidende Spiel hat er aber nichts anders gemacht als in den Wochen zuvor. „Wie immer haben wir unser Programm abgespult und sind gut vorbereitet“, erklärte der Litauer. Er rechnet mit einem Gegner, der defensiv kompakt steht, schnell umschaltet und auch in der Offensive gut besetzt ist.

In das Topspiel geht die TSG derweil nicht mehr als Tabellenführer. Die Sportfreunde Siegen konnten ihr Nachholspiel beim SuS Neuenkirchen mit 2:1 gewinnen und sich so den Platz an der Sonne sichern. Für TSG-Coach Andrius Balaika spielt aber auch das keine große Rolle. „Wenn sie da oben stehen, haben sie es auch verdient“, so sein Kommentar. Im Aufstiegsrennen ändert das letztlich auch nichts an der Ausgangsposition für die TSG – zwei Teams werden am Ende in die Regionalliga aufsteigen. Sowohl die Sportfreunde Siegen, als auch die TSG können das am Sonntag schaffen, sind aber noch auf Schützenhilfe angewiesen. Maximilian Lazar

TSG Sprockhövel brennt auf das Spitzenspiel | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf: http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/hattingen-sprockhoevel/tsg-sprockhoevel-brennt-auf-das-spitzenspiel-id11802611.html#plx1476724835

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