imre jenriDer TuS Ennepetal muss punkten. Was angesichts eines achten Platzes mit guten 14 Punkten unlogisch scheint, ist vor dem Hintergrund des drohenden vierfachen Punktabzugs Fakt. „Da stehen wir ganz schnell unten drin“, sagt TuS-Trainer Imre Renji. Deshalb sollen gegen die Spvgg Erkenschwick auch volle drei Punkte geholt werden. Noch läuft zwar das Einspruchsverfahren des TuS, ist die Tabelle nicht korrigiert worden, doch wie heißt es so schön: „Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand.“ Geduld ist gefragt, derweil das Punktekonto tunlichst erhöht werden soll.

 

 

Kein Sieg mehr nach dem Auftakt

„Aber das wird erneut ein sehr schweres Spiel“, orakelt Imre Renji begründet dies so: „Erkenschwick lechzt nach Erfolg.“ Tatsächlich haben die Stimberger nach ihrem 4:0-Auftaktsieg gegen Rheine nicht mehr gewonnen und danach nur noch zwei Punkte geholt. Und auch im Westfalenpokal gab es für die Erkenschwicker kein Labsal. Beim Drittliga-Vorletzten Preußen Münster ging das Team von Trainer Zouhair Allali nach gutem Beginn beim 0:7 völlig unter.

So hoffen die Erkenschwicker nun auf den Befreiungsschlag in Ennepetal. In den letzten Jahren hat es hier immer heiße Duelle gegeben, oft Spiele mit drei und mehr Toren, bei denen allerdings die TuSler keine gute Bilanz aufweisen. Von vier Heimspielen gewannen die Klutertstädter nur eines – das erste, im Aufstiegsjahr, mit 3:2.

Historie spielt keine Rolle

„Erkenschwick hat eine komplett neue Mannschaft, da wird die Historie keine große Rolle spielen“, sagt Imre Renji, der eine spannende Partie erwartet, aber diesmal wieder mit einem guten Ausgang für seine Truppe.

Die positive Nachricht vor dem Spiel ist die, dass Nils Nettersheim nach seiner Rotsperre wieder spielen darf. „Das ist wichtig für uns“, so Renji, der aber zahlreiche Ausfälle zu beklagen hat. Christian Hausmann, seit über zwei Wochen ohne Training, wird sicher fehlen, auch Anas Chaoui (Adduktorenprobleme), Kai Strohmann (Schleimbeutelentzündung), Kevin Ropiak und Ozan Simsek (beide Schambeinentzündung) sind angeschlagen. Genau wie Björn Sobotzki und Renan Teixeira, deren Einsatz fraglich ist.

Quelle: Ulrich Mittag / WAZ

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