nehrbauer thorstenVor drei Wochen schien der Klassenerhalt für den 1.FC Kaan-Marienborn (12./35) gesichert, doch nach zwei Niederlagen in Folge stecken die Käner wieder mittendrin im Abstiegskampf und stehen nun vor einer vermeintlichen Pflichtaufgabe beim abgeschlagenen Schlusslicht der Oberliga, der Spvgg. Erkenschwick (18./14).

Das diese Partie kein Selbstläufer wird, betonte Thorsten Nehrbauer am expressi-Telefon: „Wir dürfen diese Partie nicht auf die leichte Schulter nehmen und müssen die jetzige Situation annehmen, um die Existenz zu kämpfen. Wir müssen wieder zu unserer Kompaktheit finden und jeder einzelne ist gefordert, ich gehe da als Steuermann vorweg, um die große Chance in Erkenschwick zu nutzen und wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren“.

 

Gerade die angesprochene Kompaktheit ist in den letzten beiden Partien gänzlich verloren gegangen und satte acht Mal schlug es im Gehäuse von Florian Hammel im Tor der Käner ein. Eine Tatsache die keinem im Team verborgen geblieben ist.

„Wir müssen nicht um den heißen Brei herum reden, wir strotzen nicht vor Selbstvertrauen, es gab zu große Leistungsschwankungen im Team, nun muss jeder Einzelne Verantwortung übernehmen, damit auch in der kommenden Saison Oberliga-Fußball in Kaan zu sehen sein wird“, mahnte Nehrbauer an.

„Es geht nur über die mannschaftliche Geschlossenheit, darüber hinaus müssen wir die individuellen Fehler abstellen und kompakt gegen den Ball arbeiten, nur so werden wir wieder Erfolg haben“, sagte der Kaan-Coach abschließend.

Zu den Langzeitverletzten Johannes Burk, Patrick Diehl und Jared Jörgens, gesellte sich in dieser Woche noch Enrico Balijaj (Rücken-OP), der mindestens noch eine Woche ausfallen wird. Ansonsten steht dem Ex-Profi der gleiche Kader wie in der Partie gegen Hassel zur Verfügung.

Die Käner-Auswärtspartie auf dem Naturrasen im Stimbergstadion in Oer-Erkenschwick beginnt am Sonntag um 15 Uhr.

Quelle: Marco Schneider / Expressi.de

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