stroetzel martinAm viertletzten Spieltag kommt es in der Oberliga Westfalen zu einem Kellerduell. Schlusslicht SpVgg Erkenschwick erwartet den Tabellenvorletzten SuS Stadtlohn im Stimbergstadion. Das Hinspiel hat der SuS klar für sich entschieden, jetzt sieht Trainer Martin Stroetzel seine Elf nicht als Favorit. „Es gibt für mich keinen Favoriten. Wir haben zuletzt fünf Niederlagen hinnehmen müssen. Erkenschwick hat in den letzten fünf Spielen einen Punkt geholt“, sagt der SuS-Coach. 

 

„Wir haben das Hinspiel mit 5:0 gewonnen. Der Sieg ist aber deutlich zu hoch ausgefallen.“

Stroetzel hat vor der Sonntagspartie einige Personalsorgen. Tayfun Cakiroglu (fünfte gelbe Karte und Nedim Djuliman (gelb/rot am Vorsonntag) sind beide für ein Spiel gesperrt. Georgius Efthimiou ist verletzt, Luca Ehler und Dirk Jasmund konnten wegen ihrer Grippeerkrankung während der Woche nicht mittrainieren. „Bei unserem engen Kader bleiben mir kaum Alternativen. Wir müssen nach dem Abschlusstraining schauen, mit welcher Elf wir am Sonntag antreten können.“

Sportlich ist die SpVgg Erkenschwick mit 15 Punkten schon vorzeitig abgestiegen. Die Elf wartet in diesem Jahr noch auf ihren ersten Dreier. Der SuS-Trainer geht aber davon aus, dass sich die Elf vor eigenem Anhang noch einmal voll reinhängt, um die Stadtlohner Mannschaft zu schlagen. „Die wollen sich anständig aus der Liga verabschieden. Das hat der Trainer auch angekündigt.“

Für den SuS Stadtlohn ist nach der Misserfolgsserie der vergangenen Wochen die Chance auf den Erhalt der Oberliga recht klein geworden. Der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt jetzt schon sieben Punkte – und die sind in vier Begegnungen fast nur noch theoretisch aufzuholen. „Das ist inzwischen auch eine Charakterfrage“, sagt Martin Stroetzel. Weiter: „Ein Teil der Mannschaft kann mit dem Abstiegskampf nicht richtig umgehen. Bei einigen SuS-Fußballern gingen nach dem frühen 0:1 gegen den SC Hassel am Sonntag im Hülsta-Sportpark schon die Köpfe runter. Das Thema werden wir bei unserem Freitagstraining noch einmal ansprechen.“

Quelle: Münsterland Zeitung

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