schnorrenberg florian2Vier Spiele sind für das Team vom TuS Erndtebrück (1./61) noch zu absolvieren und am Sonntag reist der Tabellenletzte aus Erkenschwick (18./18) in die Pulverwaldkampfbahn – das erste von drei ausstehenden Heimspielen. Der Trainer des TuS Erndtebrück wollte sich nicht lange mit dem Tabellenplatz des nächsten Gegners auseinandersetzen – aus gutem Grund: „Die Spvgg. Erkenschwick hat meinen größten Respekt, sie zeigen trotz der Situation Woche für Woche eine gute Moral.

 

 

Man darf nicht vergessen, dass der Verein in der letzten Saison den 2. Tabellenplatz hinter den Sportfreunden Siegen belegt hat und auf den Aufstieg verzichtete. Jetzt, mit einer komplett anderen Mannschaft, sieht es nicht mehr so gut aus. Vom Kopf her wird es das schwerste Spiel für uns aber wir wollen erfolgreich auf die Zielgerade einbiegen und das Spiel natürlich für uns entscheiden“.

Der Fußball-Lehrer schaut bekanntermaßen immer auf die nächste Partie aber einen kurzen Ausblick auf die darauffolgenden Spiele konnte man dem Brachbacher doch entlocken:

„Das Restprogramm ist nicht ganz so einfach, Hamm ist ein Spitzenspiel, der FC Gütersloh ist trotz der großen internen Probleme die beste Heimmannschaft der Liga und die Zweitvertretung von Arminia Bielefeld gehört zu den spielstärksten Mannschaften der Oberliga. Allerdings sind wir dankbar für die bestehende Konstellation und wollen daran arbeiten, den Vorsprung in der Tabelle weiter auszubauen“, so Schnorrenberg.

In Sachen Personal sieht es ebenfalls sehr gut aus, außer Ahmet Saglam, er sah beim Gastspiel in Hassel die 5. Gelbe Karte, sind alle Spieler fit und bereiten sich konzentriert auf den nächsten Gegner vor.

„Die Mannschaft war nach der Hassel-Niederlage selbstkritisch und hat sehr gut trainiert und wenn wir gerade gegen Erkenschwick über den Kampf und die Zweikämpfe ins Spiel kommen, werden wir auch spielerisch wieder Akzente setzen“, sagte Schnorrenberg am expressi-Telefon.

Die Oberliga-Partie des TuS Erndtebrück gegen die Spvvg. Erkenschwick beginnt am Sonntag um 15 Uhr.

Geschrieben von Marco Schneider/ expressi.de

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