hozjak svenDie Partie der Hammer SpVg gegen die Spvgg. Erkenschwick ist weitgehend bedeutungslos. Sven Hozjak fordert einen Sieg, auch um einige Spieler angemessen zu verabschieden. Noch vor einem Monat sah es so aus, als könnte es in der Oberliga-Partie zwischen der Hammer SpVg und der Spvgg. Erkenschwick um eine Menge gehen. Zum Beispiel um den Aufstieg. Geblieben ist davon heute so gut wie nichts mehr. Der Tabellendritte HSV – mittlerweile ohne Chance auf die Regionalliga – bittet das abgeschlagene Schlusslicht am Sonntag (15 Uhr) zum Spiel um die Goldene Ananas.

 

„Wir wollen den dritten Platz verteidigen und mit einem guten Gefühl in die Sommerpause gehen“, sagt Trainer Sven Hozjak, der unumwunden zugibt: „Die letzten Wochen und Monate haben uns körperlich und mental sehr viel abverlangt. Das Spiel gegen Erkenschwick werden wir aber nicht herschenken.“

Nur Pihl kehrt zurück

Personell bessert sich die seit einiger Zeit arg angespannte Situation, die letztlich wohl einen Großteil zum Scheitern im Aufstiegskampf beitrug, nur wenig. Von den Spielern, die beim 2:1-Sieg gegen den SC Hassel fehlten, kehrt einzig Mike Pihl nach abgesessener Gelb-Sperre zurück.

Manuel Dieckmann ist mit einer Zehenverletzung weiter außen vor. Unter der Woche hatten zudem Semih Daglar und Dalibor Gataric mit kleineren Blessuren zu kämpfen.

HSV verabschiedet Spieler: Wen trifft es?

Erkenschwick macht am Sonntag letztmals Halt auf der Abschiedstour durch die Oberliga. Für Hozjak ist das Team, bei dem mit Joachim Mrowiec ein Spieler mit Vergangenheit bei der HSV und Westfalia Rhynern im Kader steht, nur ein „vermeintlich schwacher Gegner“. In den vergangenen fünf Partien holte Coach Zouhair Allali mit seiner Mannschaft immerhin fünf Zähler und punktete sogar bei Spitzenreiter TuS Erndtebrück.

„Vor der Saison hätte ich Platz drei unterschrieben ohne darüber nachzudenken“, meint Hozjak. „Das sollte auch jetzt überwiegen, egal welchen negativen Touch es zuletzt bekommen hat.“ Zumal für einige HSV-Spieler der letzte Auftritt im roten Trikot ansteht. Bislang ist nur der Abgang von Yüksel Terzicik (TSG Sprockhövel) bekannt.

Quellle: Westfälischer Anzeiger

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