Dplechaty marioer Lüner SV reißt in der Westfalenliga am Wochenende zum Oberliga-Absteiger SpVgg. Erkenschwick. Trotz angespannter Personalsituation macht eine Statistik Hoffnung für das Spitzenspiel.   Es verspricht in vielerlei Hinsicht ein interessantes Duell zu werden. Am Sonntag reist der Lüner SV, momentan auf Platz fünf der Fußball-Westfalenliga 2, zum Spitzenspiel nach Erkenschwick. Der Oberliga-Absteiger liegt mit 25 Punkten und einem Zähler mehr direkt vor dem LSV, der den Kontakt zu den obersten Plätzen halten möchte.

 

 

 

Wollen uns nicht verdrängen lassen“

„Jetzt, wo wir da oben sind, wollen wir uns nicht so schnell wieder verdrängen lassen“, kündigt LSV-Trainer Mario Plechaty an. Der Coach freut sich auf das „kleine Derby“ zwischen zwei Traditionsvereinen und erinnert sich gerne an Duelle aus früheren Tagen zurück: „Da war immer Feuer drin.“

Doch den Erkenschwickern Paroli zu bieten, dürfte am Sonntag nicht allzu leicht werden. Zum einen ist da die Tatsache, dass der LSV erneut auf Kunstrasen ranmuss. Bislang sind die Lüner auf dem Untergrund noch nicht wirklich in Tritt gekommen. Für Plechaty jedoch eher ein Ansporn, nun das Gegenteil zu beweisen: „Es ist langsam an der Zeit, dass wir auf Kunstrasen auch mal etwas mitnehmen.“

Angespannte Personalsituation

Zum anderen ist da die Personalsituation – und die ist angespannt. Denn neue Verletzungen aus dem Dienstagstraining machen einem Duo zu schaffen. Stürmer Aboubakar Fofana hat sich eine Fußprellung zugezogen, Matthias Göke eine Prellung im Knie. Bei beiden sieht es derzeit nicht gut aus. Hinzu kommt der Ausfall von Jeffrey Malcherek, der für zwei Wochen zum Familienbesuch auf den Philippinen weilt.

Ersin Kusakci und Florian Juka müssen nach ihren Gelb-Roten Karten aus der Vorwoche gegen den Kirchhörder SC ebenfalls zuschauen. „Wir fahren also mit dem letzten Aufgebot nach Erkenschwick“, fasst Plechaty zusammen.

Erkenschwick heimschwach

Doch da ist auch noch eine Statistik, die für den LSV spricht. Oder besser: gegen Erkenschwick. Denn die Gastgeber sind mit fünf Zählern aus sechs Spielen das heimschwächste Team der Liga.

„Vom Gefühl her sind wir zuhause nicht die Schlechtesten“, verweist Erkenschwick-Coach Zouhair Allali auf „tolle Schlachten mit unglücklichem Ausgang“. Gegen Wanne-Eickel und Wiemelhausen gab es unnötige Unentschieden, gegen Holzwickede gar eine Niederlage, obwohl Erkenschwick selber kurz vor Schluss den Sack hätte zumachen können. „Nur beim 1:6 gegen Hassel haben wir komplett versagt. Jetzt wollen wir unseren Fans gegen Lünen aber mit einem Sieg Danke sagen“, so der Coach, der den LSV zu den Spitzenmannschaften zählt. „Lünen hat eine tolle Mannschaft. Sie werden die Ausfälle kompensieren können“, sagt Allali.

Quelle: Ruhrnachrichten

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