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conde timo3Mit dem dritten Sieg im dritten Testspiel hat die Hammer SpVg erfolgreich die heiße Phase der Vorbereitung zum Rückrundenstart der Fußball-Oberliga eingeläutet. Nach klaren Siegen gegen die Landesligisten VfL Kemminghausen und TuS Wiescherhöfen gewann die HSV auch gegen den Westfalenligisten SpVgg Erkenschwick souverän mit 6:2 (2:1). „Das war ein zufriedenstellender Test gegen einen guten Westfalenligisten“, bilanzierte HSV-Trainer René Lewejohann nach dem Aufeinandertreffen mit seinem ehemaligen Verein.

 

„Wir haben in der ersten Halbzeit schon sehr gut gegen den Ball gespielt und schnell umgeschaltet. Was mir missfiel war, dass wir die Tore nicht gemacht haben.“

Nach einer ersten guten Möglichkeit für Joel Grodowski (8.) waren es die Gäste, die die Führung markierten, als Timo Conde nach einem schönen Doppelpass mit Bernad Gllogjani zum 0:1 einschoss (18.). Die Antwort der Hausherren folgte jedoch postwendend, als Ralf Schneider nach einer gelungenen Kombination frei zum Schuss kam und SpVgg-Keeper Philipp Kunz keine Abwehrchance ließ (19.).

Tia überzeugt auf rechts

Erst nach dem Ausgleich fanden die Rot-Weißen ihren Rhythmus, überzeugten mit guten Pässen in die Tiefe und schnellem Flügelspiel, vor allem über die rechte Seite mit Leon Tia. Allerdings fehlte es noch an der Feinabstimmung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen und im Spielablauf, wodurch Erkenschwick nicht nur durch Kevin Lehmann (31.) zur einen oder anderen guten Gelegenheit kam. Dass die Hammer mit einem 2:1 in die Pause gingen hatten sie Gäste-Schlussmann Kunz zu verdanken, der einen Schuss von Pascal Schmidt durch die Finger gleiten ließ (32.).

Vor rund 40 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz des Jahnstadions hatte der Tabellensiebte der Westfalenliga nach dem Wechsel die erste Szene vor dem gegnerischen Kasten, doch Aldin Kljajic klärte nach einem Heber von Gllogjani kurz vor der Linie (58.). „Wir hatten eine Phase, in der wir unsortiert waren, aber dann haben wir stark hinten raus gespielt und unsere Chancen klarer verwertet“, lobte Lewejohann.

Kröner sorgt für den Endstand

Ein abgefälschter Schuss von Pascal Schmidt (67.) und ein Treffer von Joel Grodowski nach schnellem Umschaltspiel (73.) sorgten für die Vorentscheidung. Grodowski war es auch, der kurz darauf Lyubomir Ivanchev das 5:1 stark auflegte (79.), ehe die SpVgg Erkenschwick nach einem Freistoß von Jan Binias durch Dennis Konarski noch einmal verkürzen konnte (80.). Für den 6:2-Endstand sorgte Marius Kröner, der einen Elfmeter nach Foul an Grodowski sicher verwandelte (88.).

Quelle: Westfälischer Anzeiger