ball in netzSchlag auf Schlag geht es momentan beim Tabellen-Zweiten der Westfalenliga, dem RSV Meinerzhagen. Die Pleite gegen Finnentrop ist vergessen, schließlich bezwang der Aufsteiger unter der Woche den SC Neheim mit 3:0. Der nächste schwierige Gegner wartet bereits auf den RSV. Am Sonntag tritt die Mannschaft von Marco Sadowski und Mutlu Demir bei der SpVgg Erkenschwick (6./29) im Stimberg-Stadion an. Im Aufstiegsrennen heißt es für die Gäste: Patzen verboten.

Zusammen mit Gegner Neheim sind die Meinerzhagener die einzige Mannschaft, die unter der Woche auflaufen musste. Einen Nachteil sieht Demir nicht: „Den Nachteil hatten wir letzte Woche, weil wir verloren haben. Als Fußballer braucht man das Spiel am Sonntag und unter der Woche macht es sowieso Spaß“.

Im Hinspiel trennte sich die beiden Kontrahenten Unentschieden 2:2, wobei den Meinerzhagenern erst in der Nachspielzeit der Ausgleichstreffer gelang. Damals stand noch Rene Lewejohann als Trainer der Erkenschwicker an der Seitenlinie, er verließ den Verein aber Richtung Hammer SpVg. Neuer Coach ist Ahmet Inal. Demir: „Er ist jemand, der gerne Fußball spielen lässt. Ich denke, sie werden auf Sieg spielen. Im Hinspiel haben wir zu viele Chancen zugelassen. Wir müssen die Fehler minimieren und die Angriffspower maximieren“.

Nach seiner Oberschenkelzerrung aus dem Spiel am Donnerstag wird Winter-Neuzugang Ron Berlinski beim RSV die Partie in Erkenschwick wahrscheinlich verpassen, entschieden ist aber noch nichts. Gegen Neheim gelang Berlinski sein bereits 17. Saisontreffer – und der erste im Trikot des RSV. Vertreten würde ihn wohl wieder Andreas Spais, der nach seiner Einwechslung für Berlinski ein starkes Spiel machte und ebenfalls einen Treffer zum „Dreier“ beisteuerte. Mit Berlinskis Einstand sind sie in Meinerzhagen mehr als zufrieden. Er sei vom Spielertyp genau das, was sich das Trainerteam wünsche, erklärte Demir. „Ron gibt alles für sein Team, nicht nur auf dem Platz sondern auch in der Kabine. Er ist wirklich sehr schnell angekommen und fühlt sich pudelwohl. Es ist eine Win-Win-Situation für alle. Dass er ein Top-Stürmer ist und durchaus auch das Zeug für mehr hat wissen nicht nur wir“.

Ebenfalls fraglich beim Tabellen-Zweiten ist Tim Treude. Schiedsrichter: Jens Jeromin

Quelle: fupa.net

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