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behle ralfFinnentrop/Bamenohl am Gründonnerstag zu Gast beim Tabellenfünften. Das Wort „Aufstieg“ hat bei der SG Finnentrop/Bamenohl (3./49) bislang noch niemand wirklich ausgesprochen. Und doch mischt die Mannschaft von Ralf Behle auch vor dem Gastspiel bei der SpVg Erkenschwick (5./40) weiter mit an der Tabellenspitze. Diese Begegnung wird für die Bamenohler zur ersten Reifeprüfung werden. Mit Wanne-Eickel (4.) und dem TuS Sinsen (2.) folgen im April Duelle mit zwei weiteren Spitzenteams.

Der Trainer des Tabellenführers RSV Meinerzhagen, Mutlu Demir, merkte zwar kürzlich an, die Meisterschaft werde nicht im April entschieden. Für Finnentrop/Bamenohl entscheidet sich in besagtem April aber, welche Rolle die Sauerländer im Titelrennen spielen können.

Wann also wagt sich Behle, der das Ziel Entwicklung predigt, an das Thema Aufstieg heran? „Wenn wir alle drei Spiele die jetzt kommen gewonnen haben, dann können wir darüber sprechen“, sagt der Trainer und ergänzt: „Ich bin aber der Auffassung dass diese Orientierung an der Tabelle nicht gut tut, gerade den jungen Spielern“.

Vier Siege in Folge fuhren die Gäste vor der Partie in Erkenschwick ein, seit zehn Spielen gelang des keinem mehr, die Behle-Elf zu bezwingen. Eine breite Brust ist da nur logisch, auch wenn das hart erkämpfte 2:1 gegen den SC Neheim im letzten Spiel eher glücklich zustande kam. Im Hinspiel siegte Bamenohl deutlich mit 5:1.

Für Erkenschwick hatte es gegen Wickede und Neheim zwei Pleiten gesetzt. „Ich freue mich auf eine Partie auf Augenhöhe“, betont Behle, der erklärt: „Erkenschwick hat sehr gute Einzelspieler und viel Potenzial. Das wird ein emotionales Spiel werden, das haben wir bereits letztes Jahr erlebt. Da herrscht gute Stimmung, davon dürfen wir uns nicht verrückt machen lassen“. Für Stimmung sorgen werden auch Bamenohler Anhänger, die eigens einen Bus organisiert haben. Eine tolle Sache, findet auch der Coach der SG: „Normalerweise kommen immer um die 50 Leute mit. Jetzt könnte es sogar an die 100 gehen“. Für reichlich Unterstützung ist also gesorgt. Zumindest ein bisschen präsent ist das Thema Aufstieg eben doch schon.

Quelle: fupa.net