inal ahmed 12Überraschend deutlich fertigten Ahmet Inals Erkenschwicker den am Donnerstag noch so überzeugenden Landesliga-Aufsteiger ab. „Bei uns fehlten heute sechs Leute, und es war das vierte Spiel in einer Woche. Wir waren einfach platt“, lautete die Erklärung von TuS-Trainersohn Nico Legat. Ohne die früheren Herner Dejan Petrovic und Sebastian Mützel fehlte den Dortmundern die Durchschlagskraft, so dass sie aus ihre guten Ansätze nur wenig machten. Deutlich effektiver und abgezockter die Stimberg-Elf.

 

Mit Lukas Große-Puppendahl und dem früheren DSC-Spieler Dzenan Pilica hatte sie enorm zweikampfstarke Spieler im Zentrum, die viele Bälle eroberten. Und dann ging oft sofort die Post ab – entweder über den robusten Timo Conde, oder über die schnellen Skander Soltane, Nehnan Sarikiz und Tolga Cengelcik.

Timo Conde trifft zweimal

Beim 0:1 (11.) nutzte Conde einen zu kurz geratenen Rückpass, beim 0:2 dribbelte Sarikiz in den Sechzehner und spitzelte den Ball am Torwart vorbei (30.). Der frühere Herner Cihan Yilmaz hatte die Riesenchance zum Anschluss, aber der starke Philipp Ampft wehrte seinen Foulelfmeter mit einer Glanzparade ab (35.). Nach der Pause bemühte sich der TuS weiter, vergab aber vorne seine Chancen und leistete sich hinten weiter Fehler, die Conde (60.) und Wessendorf mit einem im Nachschuss verwandelten Elfmeter zum 0:4 (66.) bestraften. Trotzdem gab die Legat-Elf nicht auf, spielte in der letzten Viertelstunde auf ein Tor und wurde wenigstens noch durch einen Yilmaz-Kopfball zum 1:4 (81.) belohnt.

Quelle: WAZ, Herne

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