klaus_bockhoffMit dem 1. Januar hat im Amateurfußball die Wechselperiode II begonnen. Bis zum 31. Januar dürfen Spieler nun - bei Freigabe - den Verein wechseln. -

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Ein allzu großer Kader - das wurde beim aktuellen Sorgenkind im Fußballkreis, der Spvgg. Erkenschwick, als Fehler ausgemacht. Mittlerweile hat sich der Traditionsverein von etlichen Spielern getrennt.

Nicht mehr für die Schwarz-Roten spielen Benjamin Hernandez-Winter (zurück nach Spanien), Martin Kubitza, Mahyar Mulai (beide VfL Drewer), Arif Demirci (SF Germania Datteln), Sebastian Demtröder, Roman Herholz und Raoul Loitsch (alle Ziel unbekannt). Timo Vössing, der aus gesundheitlichen Gründen bereits in der Hinrunde nicht mehr gesehen ward, ist am Stimberg ebenfalls kein Thema mehr.

Im Kampf um den Klassenerhalt in der Westfalenliga 1 - fünf Punkte liegt die Spvgg. hinter dem rettenden Ufer zurück, hat aber noch ein Nachholspiel in der Hand - versucht der Verein, nun alle Hebel in Bewegung zu setzen und nachzulegen. Leichter gesagt als getan. "Die Spieler, die wir suchen, müssen gut sein, erfahren, menschlich zu uns passen und dürfen nicht zuletzt auch den finanziellen Rahmen nicht sprengen", so der Sportliche Leiter Klaus Bockhoff über die "Quadratur des Kreises".

Namen geistern zuhauf durch die gewohnt brodelnde Gerüchteküche. So soll Lars Fack, aktueller Stürmer bei den Sportfreunden Stuckenbusch mit Verbandsliga-Erfahrung, auf dem Erkenschwicker Wunschzettel stehen. Zumindest soll Fack selbst dies gesagt haben. "An ihn haben wir zwar auch gedacht. Aber ein konkretes Angebot haben wir ihm nicht unterbreitet", stellt Bockhoff klar.

Gleiches gelte für die Personalie Pierre Bendig. Der Ex-Erkenschwicker, im Oberliga-Aufstiegsjahr bester Torschütze des Vereins, kommt beim NRW-Ligisten SV Schermbeck aktuell nicht über die Rolle der Edel-Jokers hinaus. Zudem gilt er mit Spvgg.-Kapitän Thomas Falkowski als gut befreundet. Auch eine Rückkehr von Zouhair Allali von Westfalia Herne halten einige im Umfeld für möglich.

Das wäre in der Tat ein Kracher, doch Klaus Bockhoff weiß, dass die Möglichkeit der Rückkehr des 27-Jährigen zur Zeit kaum mehr ist als ein frommer Wunsch. Der defensive Mittelfeldspieler, der aus der Spvgg.-Jugend stammt, ist dem Verein als Trainer der CII-Jugend weiter verbunden.

Letzten Endes, so Klaus Bockhoff, wolle man trotz der schwierigen Lage auch nichts überstürzen: "Wir haben ja noch Zeit bis zum 31. Januar." (O.K.)


06.01.2009 | Quelle: Medienhaus Bauer

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