Nach Monaten voller Kellerduelle und Abstiegsschlachten steigt am Sonntag (15 Uhr)im ehrwürdigen Stimberg-Stadion mal wieder ein echtes Spitzenspiel. Der Tabellenprimus SC Wiedenbrück kommt und trifft mit der Spvgg. Erkenschwick auf die Mannschaft der Stunde .
 

. Zumindest wenn man nur die Rückserie rechnet. In der Rückrundentabelle rangiert die Spvgg. mit 18 Punkten aus sieben Spielen auf Rang drei – und damit in Sichtweite zu Wiedenbrück, das aus neun Partien 22 Zähler sammelte.
So viel zur Theorie. In der Praxis sieht es so aus, dass die Spvgg. im Falle einer Niederlage wieder tiefer in den Abstiegsstrudel geraten könnte – während der SCW am Stimberg einen weiteren Schritt in Richtung der nur noch theoretisch fraglichen Meisterschaft machen kann. Wiedenbrücks Auswärtsbilanz ist bislang makellos. Die Elf von Trainer Thomas Stratos hat in zwölf Spielen auf fremden Plätzen elfmal gesiegt und ein Unentschieden eingefahren – 31:6 Tore sprechen Bände.
Für die die Spvgg. wäre ein Punktgewinn immerhin ein nettes Zubrot im Abstiegskampf. „Wir haben das Hinspiel zwar mit 0:3 verloren, aber meiner Meinung nach gar nicht schlecht ausgesehen“, sagt Trainer Jürgen Wielert. Das Problem sei nur gewesen: „Wenn man versucht, gegen eine so hochwertige Truppe mitzuspielen, spielt die selbst mit einen.“ Am Kampf, eine der Erkenschwicker Grundtugenden der vergangenen Monate, komme sein Team auch am Sonntag nicht vorbei.
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