Kommentare Stabilitätsfaktor im defensiven Mittelfeld: An Philipp Rosenkranz führt bei der Spvgg. Erkenschwick aktuell kein Weg vorbei. Foto: Krimpmann Dieser Rückrundenauftakt hat es in sich: Nicht nur Magnus Niemöller, Trainer von Oberligist Spvgg. Erkenschwick, erwartet am Sonntag im Ahlener Werse-Stadion, wo es gegen Rot-Weiß geht, „ein hoch emotionales Spiel“.


Und damit genau die richtige Einstimmung für die Rückserie. „In der Hinrunde haben wir uns gut positioniert. In der Rückserie fallen die Entscheidungen“, meint Niemöller. Schon das Hinspiel am Stimberg (3:1) war eine emotionale Angelegenheit. Die Schwarz-Roten setzten dort ihre frühe Erfolgsserie dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung fort.

Und genau die fordert der Trainer auch in Ahlen ein: „Eine stabile Grundordnung ist das A und O.“ Zwar hat der Übungsleiter angesichts der Personalsituation in seiner Mannschaft „heute weniger Bauchschmerzen als noch vor zwei Wochen“. Ganz sorgenfrei treten die online casino Schwarz-Roten die Reise aber nicht an. Vor allem auf der Sechser-Position fehlen mit Thorben Menne und Tim Kilian zwei defensivstarke Akteure. Gut möglich, dass es Philipp Rosenkranz dort erneut alleine versuchen muss.

„Rosi“ gehörte bereits im Testspiel am Donnerstag beim TSV Marl-Hüls (3:2) zu den Spielern im Erkenschwicker Dress, die schon in Wettkampf-Stimmung waren. „Rosi ist unser Stabilitätsfaktor und in einer super Form“, erläutert Niemöller, warum für ihn aktuell kein Weg am Mittelfeldspieler vorbei führt.

Timo Ostdorf und Tim Brüggenkamp drohen außerdem auszufallen, und auch Keeper Marcel Müller (gebrochener Finger) genießt zunächst eine Zwangspause. Niemöller: „Jetzt zahlt sich aus, dass wir die ganze Saison mit einer Torwart-Rotation spielen. Groß Spielpraxis braucht Christopher Ditterle nicht.“ Der Schlussmann wird sich allerdings auf jede Menge Arbeit einstellen müssen.

Rot-Weiß Ahlen hat sich nach schwachem Saisonstart nicht nur im gesicherten Mittelfeld etabliert, sondern 19 seiner 23 Punkte im eigenen Stadion geholt. Dort hat die Mannschaft von Trainer Marco Antwerpen überdies zuletzt sechs Siege in Serie eingefahren und dürfte am Sonntag damit vor Selbstbewusstsein strotzen. „Da stehen sich Sonntag zwei Teams gegenüber, die sich über 90 Minuten gegenseitig zu Fehlern zwingen werden“, meint der Erkenschwicker Trainer. „Und genau das macht den großen Reiz dieses Spiels aus.“
RW Ahlen - Spvgg. Erkenschwick; So., 15 Uhr – Werse-Stadion; Navi: August-Kirchner-Straße 14

Von Olaf Krimpmann

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