eisen nils 16Seitdem Magnus Niemöller Cheftrainer der ersten Senioren bei der Spvgg. Erkenschwick ist, ist es so gut wie in Stein gemeißelt: In jedem Herbst nimmt seine Truppe richtig Tempo auf.

 

     Allseits sonnige Aussichten? Nils Eisen (links), Kapitän der Spvgg. Erkenschwick, und Lukas Diericks vom TSV Marl-Hüls stehen mit ihren Mannschaften vor dem Jahres-Endspurt in der Oberliga Westfalen. Foto: Krimpmann

Der Beweis: Zehn Punkte aus vier Spielen seit Herbstanfang stehen zu Buche, dazu kommt das furiose 6:3 im Kreispokal über den Liga-Gefährten TSV Marl-Hüls.

 Diese Bilanz überzeugt auch den Trainer. „Ich sehe die Mannschaft ja fünf Mal die Woche, ich sehe, was sie trainiert, wie sie trainiert und welche Umfänge, und kann sagen: Wir haben jetzt gute Voraussetzungen geschaffen und freuen uns, dass die Mannschaft in die Spur gefunden hat“, so Magnus Niemöller.

 Doch ebenso wenig, wie der 42-Jährige zu Saisonbeginn in Aufregung geriet, als es zum Teil unerwünschte Resultate gab, ebenso wenig will Niemöller nun von einem Selbstläufer sprechen: „Wir haben bis Weihnachten noch ein hammerhartes Programm vor uns.“ Dennoch überwiegt aktuell der Optimismus. Für den gibt es drei gute Gründe:

 Erstens: Der Kader hat neben Quantität auch eine hohe Qualität erreicht. Selbst kurzfristige Ausfälle wie am Samstag, als sich Davide Basile beim Aufwärmen am Oberschenkel verletzte, werden problemlos aufgefangen.

 Zweitens: Die Automatismen funktionieren immer besser, da auch die Neuverpflichtungen immer besser integriert sind, womit auch mehrere Spielsysteme möglich werden. Neben Dauerbrenner Stefan Oerterer (6 Oberliga-Tore) treffen Arda Nebi (4) und Deniz Batman (5), das macht die Spvgg. schwerer ausrechenbar. Allerdings wirkt die Mannschaft in der Torsicherung aktuell nicht immer souverän.

 Drittens und nicht zu vergessen: Fast alle Kräfte sind körperlich auf der Höhe. Der eine oder andere ist mit Trainingsrückstand in die Saison gegangen, wirkt jetzt wieder deutlich dynamischer .

 Auch wenn es am Samstag gegen den TSV Marl-Hüls ein Sieg „nur“ im Kreispokal war, sorgt das alles im Zusammenspiel für ein gestiegenes Selbstbewusstsein innerhalb des Teams, wie Stefan Oerterer sagt: „In der Meisterschaft haben wir uns gegen den TSV in der ersten halben Stunde in die Buchse gemacht“, befand der im Pokal viermal erfolgreiche Angreifer. „Jetzt sind wir offensiver geworden.“ Keine Frage, für den Torjäger vom Dienst steht vor dem Jahresendspurt fest: „So kann es gerne weitergehen.“

von Olaf Krimpmann

Das Restprogramm 2015  

  • 07. 11. – Westf. Rhynern H  
  • 15. 11. – Neuenkirchen A
  • 29. 11. – Sprockhövel H  
  • 06. 12. – Arm. Bielefeld II A  
  • 13. 12. – FC Gütersloh H  

Das Spiel in Siegen am 20. 12. ist bereits abgesagt; ob die Partie in Stadtlohn neu angesetzt wird, entscheidet die Verbandsspruchkammer.

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