falkowskiDer Trainer hatte Wort gehalten und seine Jungspunde gebracht: Hätten gestern Abend nicht Thomas Falkowski (27) und Mikola Makarchuk (28) in der Erkenschwicker Startformation gestanden, die Spvgg. wäre im letzten Gruppenspiel in Sodingen mit einer U20 angetreten.



 
So aber drückten „Falke“, Makarchuk und der 22-jährige Stefan Oerterer den Altersschnitt auf stolze 20,9 Jahre – was immer noch verdammt jung ist, zumindest für die NRW-Liga. Dass diese Startelf am 15. August beim Saisonsauftakt gegen MSV Duisburg II auf dem Feld stehen wird, ist zwar recht unwahrscheinlich.
Aber der ein oder andere Kicker nutzte das gestrige Spiel gegen den TuS Hordel, um noch einmal ein nachhaltiges Bewerbungsschreiben abzuliefern. Das Spiel endete im übrigen 2:2 (2:1), womit Erkenschwick zwar den Gruppensieg verpasste.
Der nächste Gegner aber ist so oder so nicht von Pappe: Am Donnerstag im zweiten Halbfinale geht es entweder gegen Westfalia Herne oder SG Wattenscheid 09.
Kevin Kokot und der ebenfalls erst 20-jährige Alexander Glembotzki trafen noch vor dem Halbzeitpfiff. Der zwischenzeitliche Ausgleich geht auf die Kappe von Kapitän Falkowski, der sich ein Foulspiel im eigenen Strafraum leistete.
Nach Wiederanpfiff und etlichen Wechseln riss der Faden bei den Stimbergstädtern, bei denen der Spielfluss stockte. Hordel zeigte wie in den beiden ersten Gruppenspielen Kämpferqualitäten und kam nach rund einer Stunde verdient zum 2:2.
Positive Nachricht am Rande: Die Spvgg. Erkenschwick hat mit Ex-Profi Stefan Blank endlich einen Sportlichen Leiter gefunden. Ausführliches dazu morgen mehr.
Erkenschwick: van Holt – Drontmann, Falkowski (46. Talaga), Herold (46. Warncke), Kiefer (46. Schurig) – Menne (46. Brüggenkamp), Makarchuk, Koch, Kokot – Oerterer, Glembotzki (46. Bockhoff)
Tore: 1:0 Kokot (8.), 1:1 Dragicevic (13.; Foulelfmeter); 2:1 Glembotzki (18.); 2.2 Stemmermann (61.)

von Olaf Krimpmann/ Stimberg Zeitung

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