Fußball-Westfalenligist Spvgg. Erkenschwick hat endgültig den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze gefunden. Zwar war der 2:1-Sieg über Westfalia Rhynern unter dem Strich glücklich. Mirko Grieß hatte erst in der 87. Minute getroffen.
Die Entscheidung am Stimberg: Mirko Grieß bejubelt seinen späten Siegtreffer, Rhynerns Keeper Christopher Sander ist geschlagen.
. Belohnt wurde damit aber die Leidenschaft und der unbändige Einsatzwille, der die Platzherren vor 200 Zuschauern erneut auszeichnete.
Die Spvgg,. hat damit aus den letzten fünf Spielen 13 Zähler gesammelt und weist nur noch zwei Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz auf – und ist dabei gegenüber der Konkurrenz sogar noch mit zwei Nachholspielen im Vorteil.
Rhynern bestimmte zwar weitgehend das Spiel am Sonntag, Zählbares sprang dabei jedoch nicht heraus. Im Gegensatz dazu die Gastgeber. Bei denen platzierte A-Junior Dominik Ernst einen Freistoß in der 32. Minute an der schlecht postierten Westfalia-Mauer vorbei zum 1:0 ins Netz.
Die Gäste wurden nach dem Wiederanpfiff zwingender und kamen ebenfalls nach einem Freistoß durch Janusz Biela zum verdienten Ausgleich (70.). Wer nun aber gedacht hatte, die „Schwicker“ würden vollends einknicken, der sah sich getäuscht. In der Schlussviertelstunde ergaben sich für die Schwarz-Roten noch einige Kontermöglichkeiten. Eine davon nutzte Mirko Grieß nach Zuspiel von Marvin Schurig zum umjubelten Siegtor.
Erkenschwick: Laugallies – Schurig, Falkowski, Schmidt, Ostdorf – Grad, Bönighausen (34. Brüggenkamp), Warncke, Ernst – Petrovic (80. Grieß), Bockhoff (80. Glembotzki)
Rhynern: Sander – Jonca, Hendriks (81. Louzaoui), Schriewersmann, Schmitz (46. Zahordny) – Kaleoglu, Neufeld (62. Naßhan), Schiller, Biela – Felberg, Gehrmann
Schiedsrichter: Nedic (Iserlohn)
Zuschauer: 200
Tore: 1:0 Ernst (32.), 1:1 Biela (70.), 2:1 Grieß (87.)
Trainer Jürgen Wielert: „Rhynern hat erwartet stark gespielt, das ist schon eine hochwertige Truppe. Aber wir haben uns gewehrt und sind nach dem 1:1 stark zurückgekommen. Mit den beiden Wechseln haben wir dann alles richtig gemacht, denn Bockhoff und Petrovic haben viel gearbeitet und waren einfach auf.“
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